Sulzthal

Johannes Büttner legt Amt nieder

Er nannte berufliche Gründe. Die neu gegründete Helfer-vor-Ort-Gruppe stellte sich und ihre Arbeit vor. Von der Marktgemeinde gibt es 2000 Euro zur Gründung.
Johannes Büttner  legte aus beruflichen Gründen sein Amt als Marktgemeinderat und 3. Bürgermeister nieder. Foto: Hilmar Ruppert       -  Johannes Büttner  legte aus beruflichen Gründen sein Amt als Marktgemeinderat und 3. Bürgermeister nieder. Foto: Hilmar Ruppert
| Johannes Büttner legte aus beruflichen Gründen sein Amt als Marktgemeinderat und 3. Bürgermeister nieder. Foto: Hilmar Ruppert

Aus beruflichen Gründen legte Johannes Büttner sein Amt als Marktgemeinderat und 3. Bürgermeister in der aktuellen Sitzung nieder. In seiner neuen Anstellung als Abteilungsleiter beim Landratsamt Bad Kissingen sei er mit rechtsaufsichtlichen Aufgaben betraut und dies bedinge diesen Schritt. "Ich freue mich natürlich auf die neuen Aufgaben, finde es aber auch schade, nicht mehr im Gremium mitentscheiden zu können", sagte Büttner und bedankte sich für die Zusammenarbeit. Der Rat nahm die Entscheidung einstimmig und mit sofortiger Wirkung an, Büttner nahm nur noch als Zuhörer an der Sitzung teil.

Markus Holleber und Dominik Billman standen den Räten Rede und Antwort bezüglich der neu installierten Helfer-vor-Ort-Gruppe, die unter dem Dach der Freiwilligen Feuerwehr Euerdorf agiert.

Jede Minute zählt

Bei einem Herzinfarkt oder Schlaganfall liege das Hauptaugenmerk beim Zeitvorteil. Pro Minute verliere der Patient rund zehn Prozent seiner Lebensqualität. Aktuell bestehe die Gruppe aus 14 Helfern, 20 seien das Ziel, um die Belastung für den Einzelnen in Grenzen zu halten.

Die Einsatzzeiten sind wochentags von 18 bis sechs Uhr, sowie am Wochenende und an den gesetzlichen Feiertagen. Vom Anfangsbudget in Höhe von 24 000 Euro wurde ein Auto, sowie medizinisches Gerät und Ausstattung gekauft.

Die laufenden Kosten, hofft man über Spenden decken zu können. Bürgermeister Weingart betonte, dass dies eine freiwillige Aufgabe sei und man aufpassen müsse, dass man die Freiwillige Feuerwehr damit nicht schwäche, die ja eine Pflichtaufgabe der Gemeinde sei. Das Gremium zeigte sich überzeugt und gewährte der HvO-Gruppe zur Gründung eine Spende in Höhe von 2 000 Euro.

Ortstermin

Der Rechnungsprüfungsausschuss legte für die Prüfung 2019 das Hauptaugenmerk auf den Forst, Erschließungsbeiträge Haiger II, Ausbau Langenbergstraße und Nutzungsvertrag Windkraft. Die Bürgschaft für den Rückbau der Windräder hätte zunächst nicht vorgelegen, sei mittlerweile aber nachgereicht worden, erklärte Vorsitzende Gabi Dehmer. Der Feststellung der Jahresrechnung stimmte der Rat zu, Entlastung wurde erteilt.

Zur Straßenbaumaßnahme Reithalle - Brachberg fand zwischenzeitlich ein Ortstermin statt. Gegenüber der Information aus der letzten Sitzung haben sich die Länge des zu sanierenden Teilstücks und damit auch der Preis verdoppelt. Die Sanierung soll nun angegangen werden, die Kosten belaufen sich auf 22 000 Euro.

Kamerasystem für Traktor

Aus versicherungstechnischen Gründen erhält der gemeindliche Traktor für den Winterdienst ein Kamerasystem. Gefahrenquellen sollen damit entschärft und besser einsehbar werden. Man entschied sich für die Lightversion zum Preis von rund 3600 Euro.

Die Neufassung über die Reinhaltung und Reinigung der öffentlichen Straßen und die Sicherung der Gehbahnen im Winter, sowie der Erlass einer Hundeverordnung wurden beschlossen.

Mietpreis verachtfacht

August Weingart gab den Mietpreis für das neue VG-Gebäude bekannt. Die Kosten betragen monatlich 4000 Euro zuzüglich Nebenkosten, den Anteil für den Markt Sulzthal bezifferte er auf 790 Euro. Gegenüber dem alten Gebäude habe sich der Preis verachtfacht, sagte der Geschäftsstellenleiter Michael Unsleber auf Nachfrage, machte aber deutlich, dass es sich bei den alten Preisen nicht um kostendeckende Realpreise gehandelt hätte.

Ramadama

Dem Bauantrag zum Bau einer Terrassenüberdachung mit Pultdach Fl.Nr. 520/70 in der Gartenstraße stimmte der Rat vorbehaltlich der fehlenden Nachbarunterschrift zu.

Unterhalb des Neubaugebietes sollen zehn unterschiedliche Obstbäume gepflanzt werden. Dafür sollen Paten gesucht werden.

Das anberaumte "Ramadama" soll keine Großaktion werden. Im Familienverband und mit ausgearbeiteten Plänen sollen verschiedene Areale von Unrat befreit werden.

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