Elfershausen

Kauft die Gemeinde ein eigenes Messgerät?

Der Bauausschuss lässt Kostenvoranschläge einholen, um Rasern eventuell mit einem eigenen Geschwindigkeitsmessgerät bei zu kommen.
In der Gartenstraße wird nach Meinung eines Anliegers zu schnell gefahren und auch verkehrsbehindernd geparkt. Der Gemeinderat erwägt den Kauf eines Geschwindigkeitsmessgeräts. Foto: Winfried Ehling       -  In der Gartenstraße wird nach Meinung eines Anliegers zu schnell gefahren und auch verkehrsbehindernd geparkt. Der Gemeinderat erwägt den Kauf eines Geschwindigkeitsmessgeräts. Foto: Winfried Ehling
| In der Gartenstraße wird nach Meinung eines Anliegers zu schnell gefahren und auch verkehrsbehindernd geparkt. Der Gemeinderat erwägt den Kauf eines Geschwindigkeitsmessgeräts. Foto: Winfried Ehling

Mit der Frage nach künftiger Betreuung des Baufortschritts am Feuerwehrgebäude wartete der Bauausschuss des Marktgemeinderats Elfershausen auf. Bedingt durch die Neuwahlen des Gemeinderats sowie der Neubesetzung des Bauausschuss und des Arbeitskreises Feuerwehrhaus mussten die Gremien neu besetzt werden. Bürgermeister Johannes Krumm ( SPD ) schlug vor, den aktuellen Bauausschuss, Feuerwehr-Kommandant Dominik Roth und seinen Stellvertreter Felix Völkel sowie seine Person und seine Stellvertreter Christine Neeb-Wittmann ( CSU ) und Volker Partsch (Neue Liste) mit dieser Aufgabe zu betrauen. Eine endgültige Entscheidung zur Besetzung fällt in der nächsten Ratssitzung.

Einen Antrag wegen "Rasern" in der Elfershausener Gartenstraße und auch in der mündenden Auraer Straße lag von einem Anlieger mit der Bitte zum Handeln vor. Der Beschwerdeführer kritisierte zudem Fahrzeughalter , die im Winter den Schnee von ihren Autos auf die geräumten Gehwege abladen, was für Fußgänger Rutschgefahr bedeute. Die bereits aufgebrachten Markierungen zum Parkverbot brachten zwar etwas Entlastung, doch Fahrzeuge , die teils in den Kreuzungsbereich ragen, behindern nicht nur Entsorgungs- sondern gegebenenfalls auch Rettungsfahrzeuge.

Für den Bauausschuss stellte sich die Frage, ob ein Geschwindigkeits- Messgerät beschafft werden sollte. Dafür sahen die Ausschussmitglieder jedoch keinen Handlungsbedarf. Das Ratsgremium vertagte seine Entscheidung bis zur Einholung von Angeboten.

Künftig eingeschränktes Halteverbot

Der Ortssprecher von Trimberg, Günther Betzen, beantragte ein Halteverbot in der Hugo-von-Trimberg-Straße ab der Hausnummer 26, da es hier regelmäßig zu starken Fahrbahnverengung durch geparkte Autos komme. Dies führe zu Problemen bei Winterdienst-, Entsorgungs- und Rettungsfahrzeugen. Der Rat stimmte für ein eingeschränktes Halteverbot ab dem benannten Anwesen.

Des weiteren mahnte Betzen den in die Jahre gekommenen Treppen-Aufgang in der Trimberger Brückenstraße an. Er sei teilweise nicht mehr verkehrssicher. Die Entscheidung fiel für eine Neusetzung der Treppe, die nicht mehr aus Holz, sondern aus Beton bestehen soll. Die Material-Kosten liegen bei ca. 3000 Euro. Der Gemeindebauhof führt die Arbeiten aus.

Förderung bewilligt

Wie Bürgermeister Krumm informierte wurde die Förderung für die "Touristische Infrastruktur - Kneipp-Anlagen für das Tretbecken in Trimberg" bewilligt. Die weitere Vorgehensweise wird in einer der nächsten Sitzungen behandelt. Ausgeschrieben und beworben wird auch die "Wasserbegegnungsstätte" entlang des Deisselbachs bis zur Wehrinsel als Attraktion für das Naherholungsgebiet mit Wohnmobil-Stellplatz . Eine Antwort steht hier noch aus.

Massive Kritik gab es vom 3. Bürgermeister Volker Partsch über den Materialeinbau auf dem Flurweg in Langendorf. Hier wurde Material aus der sanierten Hänner-Straße übernommen, das beim Befahren viel Staub in die anliegenden Gärten treibt, wie Jürgen Simon (Neue Liste) bestätigte. Simon empfahl, die Straße im Sommer noch einmal zu walzen. Doch gab es vom Bürgermeister-Stellvertreter auch Lob für das Handeln des Markts zu den Einnahmen aus regenerativen Energiemaßnahmen. "Die Einsparungen machen sich bezahlt", so Partsch.

Alfons Hausmann ( CSU ) empfahl die Wanderwege in Bälde zu überarbeiten. Dabei sollten auch die Radwege im Auge behalten werden, so Simon.

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