Bad Kissingen

Kissinger Gesundheitstage finden auch in schwieriger Zeit ihr Publikum

Die Corona-Pandemie hat die Veranstalter der Traditionsveranstaltung vor zahlreiche Hindernisse gestellt. Ihre erste Bilanz fällt dennoch positiv aus.
Sie prägten die 23. Bad Kissinger Gesundheitstage: Elisabeth Müller (rechts), die in privater Initiative dafür sorgte, dass es die Veranstaltung heuer überhaupt gab, und Projektleiterin Elisabeth Dichtl (links).
Foto: Siegfried Farkas | Sie prägten die 23. Bad Kissinger Gesundheitstage: Elisabeth Müller (rechts), die in privater Initiative dafür sorgte, dass es die Veranstaltung heuer überhaupt gab, und Projektleiterin Elisabeth Dichtl (links).

Es war bestimmt keine einfache Entscheidung, ein auf Publikumswirkung ausgelegtes Ereignis wie die Gesundheitstage auch in Zeiten von Corona auszurichten. Aber eine erste, schnelle Bilanz am Abschlusstag, lässt erahnen, dass sich die Entscheidung gelohnt hat.

Natürlich konnten die in mehrfacher Hinsicht besonderen 23. Bad Kissinger Gesundheitstage die Resonanz ihrer Vorgänger mit oftmals um die 20 000 Besuchern nicht erreichen. Aber ihre eigenen von Corona gesetzten Obergrenzen haben sie erreicht. Das berichtete Elisabeth Müller am Sonntag.

Besucherzahlen am von Corona vorgegebenen Limit

"Wir sind mit unseren Besucherzahlen gerade so am Limit", sagte die Eigentümerin und Geschäftsführerin von Laboklin, die in privater Initiative den Gesundheitstagen in diesem Jahr über den Abgrund hinweggeholfen hat, vor dem die Traditionsveranstaltung durch das Straucheln des früheren Trägers Förderverein Gesundheitszentrum Bad Kissingen stand. 

Das Limit, das Elisabeth Müller meint,  sind die corona-bedingten Obergrenzen für die Zahl der Besucher, die sich gleichzeitig  in den Veranstaltungsräumen aufhalten durften. "Da waren wir die ganze Zeit am Anschlag", erklärt sie. 160 Besucher gleichzeitig waren im Vorfeld als Obergrenze für die Wandelhalle angekündigt worden. Im für die Vorträge wichtigen Rossini-Saal waren laut Ankündigung 54 Plätze gleichzeitig nutzbar.

Zu den Gesundheitstagen war in Bad Kissingen am Wochenende auch verkaufsoffener Sonntag. Die Innenstadt verzeichnete dabei offenkundig eine ordentliche Besucherfrequenz. 
Foto: Siegfried Farkas | Zu den Gesundheitstagen war in Bad Kissingen am Wochenende auch verkaufsoffener Sonntag. Die Innenstadt verzeichnete dabei offenkundig eine ordentliche Besucherfrequenz. 

Erheblicher personeller Aufwand

Genaue Angaben, welche absoluten Zahlen über den Zuspruch bei der Messe und bei den rund 60 Vorträgen sich am Wochenende daraus ergaben, lagen am Sonntagnachmittag noch nicht vor. Das Konzept zur Steuerung der Besuche habe sich aber sehr bewährt, berichtete Elisabeth Müller. Damit die Veranstaltung reibungslos abläuft, sei aber auch ein ganz erheblicher personeller Aufwand notwendig gewesen.

Überwiegend positive Rückmeldungen habe das Veranstaltungsteam um Projektleiterin Elisabeth Dichtl auch von den gut 60 in diesem Jahr auf Wandelhalle und Brunnenhalle beschränkten Ausstellern erhalten. "Viele buchen für das nächste Jahr wieder", berichtete Elisabeth Müller von einer Umfrage unter den Beteiligten.

Mit dem Hygienekonzept sehr zufrieden

Beim kurzen Rückblick auf das Programm stellte Elisabeth Müller vor allem zwei Expertenrunden besonders heraus: das Expertengespräch über Herzinfarkt und die Podiumsdiskussion über den Einfluss von Pandemien auf Wirtschaft, soziales Leben und Gesundheit. Bei der Podiumsdiskussion bedauere sie im Nachhinein sogar, dass wir "die nicht aufgenommen haben".

 Sicherheit und Hygiene spielten bei den 23. Bad Kissinger Gesundheitstagen eine herausragende Rolle. Auch in dieser Hinsicht, bilanzierte Elisabeth Müller zum Abschluss, habe man die Veranstaltung gut im Griff gehabt. "Hier bei uns kann sich keiner angesteckt haben", sagte sie am Sonntag. "Wir hatten ein supergutes Hygienekonzept."

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