Geroda

Kleiner Markt mit großer Vielfalt

Der Geröder Weihnachtsmarkt verzeichnete trotz stürmischem Wetter viele Besucher. Rund 30 Buden und Unterhaltungsbeiträge zogen die Besucher an.
Auch im Warmen war sehr viel los. Foto: Alexander Schneider       -  Auch im Warmen war sehr viel los. Foto: Alexander Schneider
| Auch im Warmen war sehr viel los. Foto: Alexander Schneider

Seitdem Bürgermeister Alexander Schneider 2015 erstmals einen eintägigen Weihnachtsmarkt in Geroda organisierte, verzeichnet dieses Event mit jedem Jahr mehr Standbetreiber und Besucher. Auch am 3. Adventssamstag boten die Mitgestalter, verteilt auf rund 30 Buden und Unterhaltungsbeiträge, den Besuchern ein sehr umfangreiches Angebot.

Regen und Sturmböen am Morgen bereiteten Initiator Schneider Sorgen, dass es beim Aufbau zu Schwierigkeiten kommen könnte, und tatsächlich fielen einige Pavillons dem Wind zum Opfer. Zum Abend hin ließ der Wind glücklicherweise etwas nach, und trotz des eher ungemütlichen Wetters schlenderten erstaunlich viele Besucher über den Markt.

Genießer hatten die Qual der Wahl

In diesem Jahr waren die Buden vom Hof der Gastwirtschaft Böll über den Platz rund ums Rathaus bis hin zur ehemaligen Synagoge verteilt, und auch die Räumlichkeiten der Gebäude wurden mitgenutzt.

An jedem Stand erwartete die Besucher etwas anderes - das Angebot reichte von kulinarischen Köstlichkeiten über Handwerk und Geschenkideen bis hin zu interaktiven Erlebnissen. Die Genießer hatten die Qual der Wahl zwischen frischen Burgern, Spiralkartoffelchips, Crêpes und vielem mehr, und für die innere Wärme gab es neben den Klassikern auch Raritäten wie zum Beispiel Feuerzangenbowle und Glühgin.

Diejenigen, die noch auf der Suche nach Last-Minute-Geschenken waren, wurden unter Bastelarbeiten aus Holz und Papier, Drechselkunst, sowie Wollprodukten und Delikatessen schnell fündig. Außerdem verkaufte die Gemeinde anlässlich der 675-Jahrfeier 2020 entworfene Tassen, Postkarten, Kalender und mehr. Für die Kinder boten der Pferdehof Kons aus Platz Ponyreiten im Böllhof an, und der Geröder Jugendrat bastelte mit ihnen diverse Weihnachtsdekoration. Auf der Schießbahn der Schützengesellschaft konnte sich Jung und Alt im Laserschießen ausprobieren, und in der Rhön-Fotobox wurden etliche urige Familienfotos für die jährlichen Weihnachtskarten geschossen. Ein Ensemble des Jugendblasorchesters Scholz untermalte das rege Treiben musikalisch.

Positive Bilanz

Als die meisten Buden ausverkauft waren, verlagerte sich die Geschehen in den Gewölbekeller des Rathauses, wo auf der Afterparty noch bis tief in die Nacht gefeiert wurde. Bürgermeister Schneider zieht eine positive Bilanz des Weihnachtsmarktes: "Ich bin sehr erfreut darüber, dass trotz des nasskalten Wetters nicht weniger Besucher als in den letzten Jahren nach Geroda kamen und das Engagement der Standbetreiber wertgeschätzt haben."

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