LKR Bad Kissingen

Contra-Kommentar zur Situation in der Rhön: Touri, bleib dahemm!

Redakteur Johannes Schlereth findet den Ansturm auf die Rhön in den vergangenen Tagen egoistisch. Er meint: Schnee und Rodeln sind keine Menschenrechte und rechtfertigen keine Anreise für wenige Stunden Aufenthalt aus mehreren 100 Kilometer Entfernung.
Zahlreiche Touristen tummelten sich am Feuerberg. Foto: Johannes Schlereth       -  Zahlreiche Touristen tummelten sich am Feuerberg. Foto: Johannes Schlereth
| Zahlreiche Touristen tummelten sich am Feuerberg. Foto: Johannes Schlereth

Die Rhön ist als strukturschwache Region auf den Tourismus angewiesen - aber nicht in der jetzigen Situation und in diesem Ausmaß. Autokolonnen säumten Parkplätze, Landstraßen und Feld- und Flurwege. Die Kennzeichen stammen zu großen Teilen nicht aus der Rhön, sondern aus ganz Deutschland. Und das in einer Zeit, in der wir alle dazu aufgerufen sind, zuhause zu bleiben - aus gutem Grund, das zeigt die Corona-Fallzahl-Karte des Robert-Koch Instituts . Deutschland ist tiefrot gefärbt. Auf den Rhöner Hängen bildeten sich dennoch fröhlich Gruppen - ganz so, als gebe es kein Corona ...

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