Elfershausen

Kosten werden noch mal geprüft

Grünes Licht kam vom Gemeinderat Elfershausen für die Entwurfsplanung zum Bau des neuen Feuerwehrhauses im Neubaugebiet Trimberger Weg.
Vom Erthal-Schloss zieht die Freiwillige Feuerwehr in ein neues Feuerwehrhaus im Trimberger Weg um.  Foto: Winfried Ehling/Archiv
Vom Erthal-Schloss zieht die Freiwillige Feuerwehr in ein neues Feuerwehrhaus im Trimberger Weg um. Foto: Winfried Ehling/Archiv

Die Genehmigung der Entwurfsplanung für den Neubau des Feuerwehr-Gerätehauses am Trimberger Weg nahm in der Gemeinderatssitzung breiten Raum ein. Mit Architekt Alexander Albert erschienen drei weitere für die Energieplanung, den Sanitärsektor und die Elektroinstallation in das Projekt integrierte Fachleute.

Albert selbst ließ wissen, das außer einer Änderung des Treppenhauses und dem Anbau einer Stahl-Fluchttreppe als zweiten Rettungsweg keine Änderung am Entwurf vorgenommen wurden. Andreas Mitesser vom gleichnamigen Büro in Arnstein stellte die energetischen Möglichkeiten vor. Unter Berücksichtigung des Energie-Einspargesetzes diente zur Berechnung des Jahresprimärenergiebedarfs ein Referenzgebäude. Nach Prüfung des Werts können die erneuerten Vorgaben nicht erfüllt werden, denn das Ergebnis lag über dem Limit der vom Gesetzgeber erlassenen Verordnung.

Verschiedene Varianten

Der Planer legte im Anschluss fünf verschiedene Varianten vor, die das gesetzliche Soll erfüllen, von der Strom-Direktheizung über Gas- bis hin zur Photovoltaik-Anlage. Hier besteht Klärungsbedarf der Kosten wegen. Den Gesamtetat für die Energiegewinnung taxierte Mitesser auf rund 190 000 Euro. Ulrike Wehner aus Grafenrheinfeld informierte über die Be- und Entlüftung der Räume sowie eine Absauganlage für die Fahrzeughallen. Für den Sanitärsektor empfahl sie dezentrale Warmwasserversorgung. Die genannte Ausführung schlägt mit etwa 116 000 Euro zu Buche. Die Heizung mit einem Brennwertkessel sollte eine kostengünstige Variante sein. Hier steht eine Entscheidung zwischen einer Wärme-, einer Luftwärmepumpe oder eine Pellets-Anlage an. Letztere ist zwar ökologisch wünschenswert, aber auch teuer und wartungsintensiv.

Jürgen Herterich (Schwanfeld) zeichnet für die Elektrik zuständig. Hier stand eine externe, zusätzliche Energiequelle im Mittelpunkt - etwa ein Generator -, wobei dessen Notwendigkeit zum jetzigen Zeitpunkt möglicherweise nicht relevant ist. Allerdings sieht der Gesetzgeber eine externe Versorgungsmöglichkeit vor, die jedoch kein Generator sein muss. Das Aggregat erachtete jedoch Feuerwehrkommandant Dominik Roth als notwendig. Unterm Strich errechnete Albert 2,13 Millionen Euro. Änderungen in der Bautechnik dürften nach seiner Ansicht diese Summe um rund fünf Prozent erhöhen. Der vorgelegte Entwurf beinhaltet zwar die T-Küchen, jedoch nicht die Ausstattung. Zu diesem Komplex riet der Fachmann der Feuerwehr zu einer Bestandaufnahme dessen, was noch verwendet werden kann.

Treffen mit Arbeitskreis

Kritik kam von Bernd Büttner. "Ich sehe in der Entwurfsplanung keine großen Einsparmöglichkeiten und lehne den Entwurf schon wegen der Grundstücksgröße ab. Aus diesem Ballon hätte man noch Luft rauslassen können", argumentierte er. Alfons Hausmann hielt mit der Aussage dagegen, dass der eigens für die Maßnahme gebildete Arbeitskreis alle Sparmöglichkeiten geprüft habe. Architekt Albert will sich noch einmal mit dem Arbeitskreis treffen, um die Planung auf den Prüfstand zu stellen. Dem von Bürgermeister Karlheinz Kickuth verlesenen Beschluss zur Genehmigung der Entwurfsplanung stimmten alle Räte außer Büttner zu.

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