Bad Kissingen

Landkreis Bad Kissingen: Whatsapp-Kettenbrief warnt vor Trickbetrügern

Im Landkreis Bad Kissingen geht momentan ein Whatsapp-Kettenbrief um. Die Nachricht warnt vor vermeintlichen Trickbetrügern. Laut Polizei ist allgemein Vorsicht geboten.
Die Polizei Bad Kissingen rät zu gesundem Misstrauen an der Haustüre. Symbolfoto: Christopher Schulz/Archiv       -  Die Polizei Bad Kissingen rät zu gesundem Misstrauen an der Haustüre. Symbolfoto: Christopher Schulz/Archiv
Die Polizei Bad Kissingen rät zu gesundem Misstrauen an der Haustüre. Symbolfoto: Christopher Schulz/Archiv

Aktuell kursiert im Landkreis eine Whatsapp Kettennachricht, die vor vermeintlichen Trickbetrügern warnt. Es seien Leute unterwegs, die versuchen, sich Zutritt zu Wohnungen zu verschaffen, um dort die Rauchmelder zu prüfen. Die sind inzwischen auch in Privathaushalten gesetzlich vorgeschrieben.

Bei der Polizei Bad Kissingen sind bislang keine Hinweise eingegangen, die nahelegen, dass echte Betrüger an den Türen klingeln. "Wir können nicht bestätigen, dass es da zu Diebstählen gekommen ist", sagte Dienststellenleiter Stefan Haschke am Mittwoch auf Nachfrage. Er berichtet, dass sich am Dienstag im Bereich Burkardroth Bürger wegen ähnlicher Beobachtungen bei der Polizei gemeldet hatten. Hier wurde vor Personen gewarnt, die im Auftrag der Telekom Kundenverträge aktualisieren wollten. Die Bürger befürchteten eine Betrugsmache. Beamte der Polizei trafen tatsächlich eine Person an, die sich allerdings ausweisen konnte. Sie war für einen Subunternehmer im Auftrag der Telekom unterwegs.

Im Fall mit den Rauchmeldern hat sich bislang niemand bei der Polizei gemeldet. Haschke rät deshalb allgemein zur Vorsicht. "Man muss niemanden in seine Wohnung lassen", sagt er. Haustürgeschäfte können auch vor der Haustüre abgewickelt werden. Für sie gelte im übrigen ein Rücktrittsrecht. Personen, die gewerblich von Haustüre zu Haustüre unterwegs sind, müssen eine entsprechende Berechtigung besitzen und sich mit einer Reisegewerbekarte ausweisen können.

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