Langenleiten

Langenleiten: Proberaum statt Dachterrasse

Der Verein hat schon länger geplant, einen zusätzlichen Raum für die Proben der Nachwuchsmusiker zu schaffen. Dank Förderung und vieler ehrenamtlicher Helfer ist dies in kurzer Zeit gelungen.
Durch die Überdachung der Dachterrasse haben die Feuerbergmusikanten einen weiteren Proberaum für die Nachwuchsmusikanten bekommen.  Das Bild zeigt von links: den stellvertretenden Bürgermeister Siegfried Söder, Florian Söder, Edwin Schäfer und die Vorsitzende Miriam Voll.  Foto: Marion Eckert       -  Durch die Überdachung der Dachterrasse haben die Feuerbergmusikanten einen weiteren Proberaum für die Nachwuchsmusikanten bekommen.  Das Bild zeigt von links: den stellvertretenden Bürgermeister Siegfried Söder, Florian Söder, Edwin Schäfer und die Vorsitzende Miriam Voll.  Foto: Marion Eckert
| Durch die Überdachung der Dachterrasse haben die Feuerbergmusikanten einen weiteren Proberaum für die Nachwuchsmusikanten bekommen.

Die Feuerbergmusikanten haben ihr Domizil im Langenleitener Gemeindehaus. Den großen Proberaum teilen sie mit der Dorfgemeinschaft und müssen ihn bei Festen oder Anlässen wie Tröster oder Geburtstagen freiräumen. "Wir machen es gerne. Der Allzweckraum gehört uns allen", betonte Vorsitzende Miriam Voll. Dennoch war es in der Vergangenheit schon auch mühsam und aufwendig, die ganzen Instrumente und Notenständer nach unten zu tragen. Mit einer Klarinette oder einem Tenorhorn ist das weniger problematisch als mit dem Schlagzeug. Oftmals musste auch kurzfristig ausgeräumt werden.

Hinzu kam, dass bei der Vielzahl der Nachwuchsmusikanten oft gar nicht genügend Probemöglichkeiten zur Verfügung standen. Drei Lehrer unterrichten derzeit 15 Kinder. So spielten die Feuerbergmusikanten schon seit längerem mit dem Gedanken, den Allzweckraum zu erweitern beziehungsweise einen weiteren Proberaum zu schaffen. Baulich kein Problem, denn neben dem Treppenhaus befand sich eine Art Dachterrasse , die aber nie genutzt wurde. Schon 2017 stellten die Feuerberg Musikanten Überlegungen an, diese Terrasse zu überdachen und auf diese Weise einen kleinen Proberaum und Abstellraum zu schaffen. Die Finanzierung war allerdings nicht geklärt und so ruhte das Vorhaben.

Antrag auf Förderung

Dann erfuhren die Feuerbergmusikanten über Bürgermeisterin Sonja Reubelt, die den Wunsch bereits kannte, vom Regionalbudget des Amtes für ländliche Entwicklung und der Kreuzbergallianz. Sie stellten einen Antrag auf Förderung für den " Bau eines Proberaums für Nachwuchsmusiker " und wurden ausgewählt.

Dann musste es aufgrund des engen Zeitfensters allerdings sehr schnell gehen. Dirigent Edwin Schäfer hängte sich ins Zeug. Es wurden Skizzen angefertigt, er fand freiwillige Helfer und Firmen, die eine schnelle und kostengünstige Umsetzung möglich machten. "Wir hatten wirklich Glück", betonte Schäfer, der als Bauleiter jeden Tag vor Ort war. Ihm zur Seite standen viele Aktive der Kapelle. "Wir haben teilweise bis 23 Uhr abends gearbeitet", erinnert sich Voll. Einer der unermüdlichen Helfer war Florian Söder, der den Trockenbau unter seine Fittiche nahm. "Wir können sehr stolz darauf sein, was unser Verein geschafft hat. Wir haben Zusammenhalt bewiesen", dankte Voll allen, die am Bau beteiligt waren. Rund 370 Helferstunden hat Edwin Schäfer notiert. Sieben Wochen Bauzeit blieben den Feuerbergmusikanten und sie wurden auf den Tag genau fertig. "Es ist eine Erfolgsstory für unseren Verein", sagte Voll.

Reibungslose Kooperation

6700 Euro an Zuschüssen bekommen die Feuerbergmusikanten für ihren Proberaum. Außerdem erwarten sie noch zehn Prozent Zuschuss aus Vereinsfördermitteln der Gemeinde Sandberg. Auch die Kooperation mit der Gemeinde sei reibungslos und unbürokratisch vonstatten gegangen, sagte Edwin Schäfer. Nicht nur bei der Antragstellung sondern auch bei der Umsetzung. Eine Feuerschutztüre muss eingebaut werden, das übernehme die Gemeinde, da es sich um gemeindliches Gebäude handelt.

Der stellvertretende Bürgermeister Siegfried Söder gratulierte den Feuerbergmusikaten zu ihrem neuen Raum. "Ich bin wirklich überrascht. Ich hätte nicht gedacht, dass er so breit wird." Der Bauausschuss der Gemeinde habe die Örtlichkeit im Vorfeld besichtigt und war von der Idee die Dachterrasse zu überdachen sofort überzeugt. "Jetzt war die Chance das umzusetzen und eine Förderung zu bekommen", sagte Söder.

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