BAD KISSINGEN

Leserforum: Wahlergebnis verändert

Um Kritik am Umgang mancher Politiker mit dem Wählerwillen geht es in dieser Leserzuschrift.

Wozu noch wählen gehen? Wen interessiert noch die Wählermeinung? Ist der Wähler nur noch Statist in einer als Wahl bezeichneten Veranstaltung?

Was im „Großen“ geschieht, setzt sich im „Kleinen“ offensichtlich fort. Beispiel: EU-Wahlen EU-Ratspräsidentin wird die nicht zur Kandidatur stehende und von der EU-Bevölkerung nicht gewählte Ursula von der Leyen-Beispiel: Bürgerschaftswahl Bremen

Zum ersten Mal gelingt es dort der CDU die Vorherrschaft der SPD zu beenden und stärkste Partei zu werden. Durch eine Koalition rot-grün-rot wird der Wählerwille ignoriert, die CDU in die Opposition verdrängt.

Kommunalwahl Bad Kissingen: Drei Stadträte wechseln nach der Wahl die Partei und verändern somit das Wahlergebnis, d. h. die Sitzverteilung im Stadtrat und möglicherweise die Chancen vorheriger potenzieller Zweit- und Drittbürgermeister.

Ein Wechsel vor den Wahlen, mit ihrer Begründung „konstruktive und zielorientierte Sachpolitik im Sinne des Wählerauftrages“ bei der DBK besser betreiben zu können, wäre von diesen drei Kandidaten gegenüber den Kissingern Wählern ein sauberer Schnitt gewesen, zumal es nach eigenen Angaben angeblich schon zuvor in der Partei „gekriselt“ hat und Querelen gab. So sei dahin gestellt, ob persönliche Animositäten oder erhoffte persönliche Vorteile durch den Parteienwechsel der tatsächliche Grund für das Verhalten der drei „Stadträte“ gewesen ist. Dezent ausgedrückt, finde ich dieses Verhalten dem Wähler auf der Nase herumgetanzt oder krasser gesagt, Betrug am Wähler.

Ulrike Berner

97688 Bad Kissingen

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