Windheim

Lob für Gemeinschaftssinn

Windheimer trafen sich zur Bürgerversammlung. Zufrieden nahmen die Windheimer zur Kenntnis, dass die Pro-Kopf-Verschuldung in der Gemeinde Wartmannsroth zurückging.
Ein dickes Lob erhielt die Gemeinde Wartmannsroth für die neue Sitzbank im Windheimer Buswartehäuschen.
Ein dickes Lob erhielt die Gemeinde Wartmannsroth für die neue Sitzbank im Windheimer Buswartehäuschen.

Etwas mehr als die üblichen zehn Prozent der Anwohner besuchten am Montagabend die Bürgerversammlung im Feuerwehrhaus. Die Windheimer zählen laut Statistik 254 Einwohner mit Haupt- und 29 mit Nebenwohnsitz. Der Gemeinschaftssinn sei ein hohes Gut in diesem Ort, ließen Herbert Aul und Hubert Roth, beide von der ansässigen Wählergemeinschaft, durchblicken.

"Der Gemeinderat hat die Richtlinien der Vereinsförderung schon vor langer Zeit so entschieden, dass die Finanzierung der Jugendarbeit im Vordergrund stehen soll", beantwortete Bürgermeister Jürgen Karle die Nachfrage eines Sportbegeisterten. Der hakte nämlich nach, warum es für den neuen Rasenmäher der Kicker keine Zuschüsse gab. "Vielleicht sind Sponsoren für eine Spende bereit?", regte Stefan Schottdorf (FWG Waizenbach) an. Ein dickes Lob erhielt die Gemeinde Wartmannsroth hingegen für die neue Sitzbank im Windheimer Buswartehäuschen. "Unsere Kinder sind dankbar", bestätigte ein Anwohner.

Sollen alte Bulldog-Reifen, Plastik und Metallschrott gemeinsam im Container landen? Gemeldet wurden auch verschmutzte Bankette, Gräben und Wege mit Abfall , die gereinigt werden sollen. Wozu eine 5-Tonnen-Beschilderung im Triebweg, wenn dort schwere Fahrzeuge durchfahren? Kann man die Beschaffung des Maibaumes im Vorfeld so organisieren, dass genügend Zeit bis zum Aufstellen ohne Hektik bleibt?

Ein Thema war ebenfalls der verlassene See hinter dem Kirchen- und Schlossruinengelände, für den noch ein Kümmerer gesucht werde. Es handle sich weder um ein Fischgewässer noch um einen Löschteich, kommentierte Karle. Aber hoffentlich werde im Rahmen der Dorferneuerung der Windheimer Klingenbach saniert, wünschte Werner Ziegert, der gemeinsam mit Susanne Siebenlist im Vorstand der Teilnehmergemeinschaft anzutreffen ist.

Karle wies darauf hin, dass auch private Besitzer von alten Gebäuden einen Antrag auf Förderung und Beratung beim Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) stellen können. "Aber bitte vor der Sanierung, sonst gibt es nichts", betonte er. In seinem Bericht kündigte Karle Maßnahmen für die Windheimer Kläranlage an, so zum Beispiel soll ein Rechen den groben Schmutz auffangen. Zufrieden nahmen die Windheimer zur Kenntnis, dass die Pro-Kopf-Verschuldung in der Gemeinde Wartmannsroth von 521 auf 424 Euro zurückging. Ob die Haushaltszahlen, die momentan bei einer Summe von über 6 Millionen Euro liegen, unter der Regie von einem neuen Bürgermeister und ebenfalls (bis auf zwei) neuen Gemeinderatsmitgliedern merklich steigen wird, bleibt spannend. Immerhin sind einige Baumaßnahmen zu erwarten. Karle ermunterte besonders die Frauen, sich in die Aufstellungsliste eintragen zu lassen.

Weitere Artikel

Schlagworte

  • Windheim
  • Abfall
  • Baumaßnahmen
  • Container
  • Gebäude
  • Jugendsozialarbeit
  • Jürgen Karle
  • Kinder und Jugendliche
  • Ländliche Entwicklung
  • Rasenmäher
  • Rechen
  • Sanierung und Renovierung
Lädt

Schlagwort zu
„Meine Themen“

hinzufügen

Sie haben bereits
/ 15 Themen gewählt

bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits

entfernen

Um "Meine Themen" nutzen zu können müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen

zustimmen
0 0
Kommentar schreiben

Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!