Euerdorf

Markt plant Erweiterung

Für die Vergrößerung der Verkaufsfläche musste der Gemeinderat den Bebauungsplan ändern. Der Supermarkt will einen Anbau mit Satteldach errichten.
Der Rewe-Markt Euerdorf will seine Verkaufsfläche erweitern und neue Parkplätze schaffen. Der Gemeinderat stimmte zu.  Foto: Winfried Ehling       -  Der Rewe-Markt Euerdorf will seine Verkaufsfläche erweitern und neue Parkplätze schaffen. Der Gemeinderat stimmte zu.  Foto: Winfried Ehling
Der Rewe-Markt Euerdorf will seine Verkaufsfläche erweitern und neue Parkplätze schaffen. Der Gemeinderat stimmte zu. Foto: Winfried Ehling

Der Rewe-Markt will wachsen. Dazu musste der Gemeinderat eine Änderung des Bebauungsplans "Gewerbegebiet Siebenäcker" vornehmen. Die Erweiterung beträgt zehn Meter in Richtung Südost, womit der Markt seine Verkaufsfläche auf 1600 Quadratmeter ausdehnt. Auf einem weiteren, erworbenen Grundstück in nordwestlicher Richtung sind Parkplätze geplant. Durch den Anbau fallen mehrere bisherige Parkplätze weg, die dann an der Rückseite zur Verfügung stehen, wie Landschaftsplaner Robert Knidlberger informierte.

Platz für Back-Shop oder Post

Nach seinen Ausführungen erhält der Anbau ein Satteldach mit 30 Grad Neigung. Auch ein Back-Shop oder eine Postfiliale sollen Einzug halten. Im Grünordnungsplan ist eine Heckenanpflanzung vorgesehen. Die vorgelegte Planung genehmigte das Ratsgremium ohne Einwände, ebenso die Auslegung und den Billigungsbeschluss für die frühzeitige Beteiligung von Trägern öffentlicher Belange, Nachbargemeinden und Bürgern.

Zum Rathausneubau forderte die Firma Heil Mehrkosten für den Baustahl ein. Planer und Statiker rieten jedoch, den Nachtrag in Höhe von ca. 5570 Euro zurückzuweisen. Der Rat kam dieser Empfehlung einmütig nach. Mehrkosten verlangte die Firma auch für Schächte und "Dinge, die nicht erfüllt wurden, beziehungsweise die schon berechnet sind", wie das Planungsbüro Albert hinwies. Von 12 800 Euro anerkannte das Büro lediglich rund 2850 Euro an Mehrkosten . Damit waren die Räte mehrheitlich einverstanden. Nachträge verlangte auch der Zimmereibetrieb Vogelhuber für Gebälk aus den früheren Häusern, das - ebenso wie die Eindeckung - nicht mehr verwendbar ist. Der Rat erteilte, einschließlich der Kran-Miete, die Freigabe für das Haus Nummer 14. Nachdem die Firma Heil ihre Arbeiten beendet hat, muss die Verkehrssicherung an der Rathausbaustelle weiterverfügt werden. Kalkuliert bis Ende Mai, übernimmt die Firma AST die Tag- und Nachtbeaufsichtigung zum Preis von ca. 15 600 Euro. Das Sicherungsmaterial ist inbegriffen.

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