Thundorf

Mehr Einwohner und weniger Schulden in der Gemeinde Thundorf

Solide lesen sich die Haushaltszahlen der Gemeinde Thundorf, dies wurde bei den Bürgerversammlungen bekannt. Zudem stieg die Einwohnerzahl auf 1037.
Sanierungs- und Renovierungsarbeiten stehen am Rathaus in Thundorf an. Foto: Philipp Bauernschubert       -  Sanierungs- und Renovierungsarbeiten stehen am Rathaus in Thundorf an. Foto: Philipp Bauernschubert
| Sanierungs- und Renovierungsarbeiten stehen am Rathaus in Thundorf an. Foto: Philipp Bauernschubert

Bei den Bürgerversammlungen der Gemeinde Thundorf konnte Bürgermeister Egon Klöffel eine gute Bilanz aufweisen. Die Zahlen sprechen für sich und lassen auf eine sparsame und solide Gemeindepolitik schließen. Der Schuldenstand der Gemeinde betrug 2018 zum Jahresende 51.419 Euro. Bei insgesamt 1037 Einwohnern mit Hauptwohnsitz in der Gemeinde hat sich die Pro-Kopf-Verschuldung weiter verringert und liegt derzeit bei 49,60 Euro gegenüber dem Landesdurchschnitt von 616 Euro. Sie war noch nie in den letzten Jahren niedriger, so Klöffel.

Die Einwohnerzahlen sind um fünf angewachsen, so Bürgermeister Klöffel. In Thundorf stieg die Einwohnerzahl (inklusive Nebenwohnsitz/NWS) um eine Person auf 532 (davon 50 NWS), in Rothhausen plus drei Personen auf 421 (47) Einwohnern, und in Theinfeld gab es einen Zuwachs von einer Person auf 198 (17).

Wasserverlust von 2313 Kubikmetern

Die Gewerbesteuereinnahmen gingen im Vergleich zum Vorjahr von 168.317 Euro auf 164.769 Euro zurück. Dagegen stieg die Schlüsselzuweisung von 410.608 Euro auf 458.604 Euro. Die Einkommensteuer stieg von 499.678 Euro auf 527.119 Euro. Die Grundsteuer blieb in etwa gleich, bei einem unveränderten Hebesatz von 360 v.H. An festen Ausgaben betrug die Kreisumlage im Vorjahr 384.740 Euro und die VG-Umlage 171.278 Euro. Die Betriebskosten beim Abwasserzweck-Verband Obere Lauer schlugen mit 50.232 Euro und die Investitionen mit 7900 Euro zu Buche. Für den Kindergarten mussten 75.094 Euro aufgewendet werden. Die Ortsbeleuchtung betrug in allen drei Gemeindeteilen 17.294 Euro. Bei der Forstwirtschaft stand ein Defizit von 17.092 Euro. Bei der Wasserversorgung im Gemeindeteil Thundorf wurde ein Wasserverlust von 2313 Kubikmetern aufgezeichnet.

Bauhof, Breitband und Feuerwehr

Die kostenträchtigsten Maßnahmen waren die Erweiterung des Bauhofes (118.600 Euro), die Breitbandmaßnahme mit einem Gemeindeanteil von 71.159 Euro, das neue Löschfahrzeug für die Thundorfer Wehr mit Gemeindeanteil von 72.300 Euro sowie die Anschaffung von neuen Tragkraftspritzen für die Feuerwehren aus Thundorf und Rothhausen. Der Gesamthaushalt lag im Ansatz bei 3.453.870 Euro und im Rechnungsergebnis bei 3.625.783 Euro. Die Steuerkraft der Gemeinde stieg von 540,06 Euro/Einwohner auf 550,83 Euro.

Klöffel ging schließlich noch auf die bevorstehenden Maßnahmen in der Gemeinde ein. Dazu zählen die Sanierung der Kirche in Theinfeld, die Anschaffung eines neuen Feuerwehrfahrzeuges für die Wehr in Theinfeld, die Dachsanierungen auf dem Feuerwehrhaus in Thundorf und dem ehemaligen Lagerhauses in Theinfeld, sowie anstehende Sanierungs- und Renovierungsarbeiten am Rathaus in Thundorf .

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