Oberthulba

Mehr Spielfläche für Kindergartenkinder in Thulba

Der Kindergarten in Thulba, der derzeit neu gebaut wird, bekommt eine größere Außenfläche als ursprünglich geplant.
Ob der Außenbereich des neuen Kindergartens in Thulba irgendwann wie diese Wunschvorstellung aussehen wird, muss sich noch zeigen. Jedenfalls wird sie erst nach und nach umgesetzt.  Foto: Plan/Dietz und Partner
Ob der Außenbereich des neuen Kindergartens in Thulba irgendwann wie diese Wunschvorstellung aussehen wird, muss sich noch zeigen. Jedenfalls wird sie erst nach und nach umgesetzt. Foto: Plan/Dietz und Partner

Die Kirchenstiftung konnte jüngst ein privates Gartengrundstück kaufen. Damit lässt sich für die Kleinkinder ein separater Spielbereich draußen schaffen. Die Idealvorstellung für das komplette Außengelände ist sehr umfangreich. In der Gemeinderatssitzung stand nun zur Diskussion, wie diese sich umsetzen lässt.

Bernd Wald von der Bauverwaltung der Gemeinde stellte die verschiedenen Planvarianten vor. Es gibt eine als "Ideallösung" und eine als "Nulllösung" bezeichnete Version. Das Ziel ist laut Wald, dass die Umsetzung sich irgendwo dazwischen bewegt. Die Kosten für die "Ideallösung" inklusive der Baunebenkosten liegen einer Schätzung nach bei mehr als einer Million Euro. Für die "Nulllösung" geht die Schätzung von mehr als 800 000 Euro aus.

Das übersteigt die ursprünglich eingereichte Kostenberechnung . Denn unterdessen ist auch ein Ausbau des Wegs Zu den Kirchgärten dazu gekommen, damit eine komplette Umfahrungsmöglichkeit um das Kindergartengelände entsteht.

Um Kosten zu sparen, soll möglichst viel Eigenleistung insbesondere des Kindergartenvereins in die Gestaltung des Außengeländes fließen. Einige der Gestaltungswünsche sollen auch erst später erfüllt werden. So soll zum Beispiel der Ballspielbereich nicht gleich angelegt werden. Auch Bepflanzungen könnten sukzessive folgen. Die Gemeinderäte waren sich einig, dass aber zumindest die Erdarbeiten gleich erledigt werden sollten, damit nicht später Maschinen auf das Gelände müssen.

Wald stellte den Gemeinderäten die weitere Vorgehensweise vor: Zunächst sollen die Arbeiten für die Erschließungsstraße ausgeschrieben werden. Die landschaftsgestalterischen Aufträge werden erst ausgeschrieben, "wenn wir wissen, welche Eigenleistungen konkret erbracht werden können".

Wald erläuterte außerdem den derzeitigen Stand der Bauarbeiten am Kindergarten. So ist die Unterkonstruktion für die Holzverschalung weitgehend fertig. In den kommenden Tagen folgen die Vorbereitungen für die Estricharbeiten. Ab 22. Mai soll dann der Estrich ausgebracht werden. Dann folgen weitere Arbeiten. Wie es scheint, wird der Kindergarten daher anders als geplant wohl nicht gleich zu Beginn des neuen Kindergartenjahrs fertig.

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