Schondra

Mehrkosten für Kindergartensanierung beschäftigten Schondras Räte

Ein großes Thema waren bei der Sitzung des Marktgemeinderates die Nachträge bei der Sanierung des Kindergartens. Sie wurden genehmigt. Künftig sollen aber diese klarer definiert werden.
Die gestiegenen Kosten bei der Sanierung des Kindergartens Schondra wurden den Räten näher erläutert. Foto: Archiv/Julia Raab
Die gestiegenen Kosten bei der Sanierung des Kindergartens Schondra wurden den Räten näher erläutert. Foto: Archiv/Julia Raab

Breiten Raum nahmen bei der Sitzung des Marktgemeinderats Schondra die Erläuterungen der Nachträge bei der Sanierung des Kindergartens ein. Stefan Richter vom gleichnamigen Architekturbüro konnte das Zustandekommen der größeren Differenzen bei den Kosten für eine Gabionenwand offenbar zufriedenstellend begründen; der entsprechende Nachtrag der Firma Theo Hahn in Höhe von 44.400 Euro wurde vom Gremium einstimmig genehmigt.

Bei den Nachträgen der Firma "Die Schreinermeister", die unter dem Stichwort "Tischlerarbeiten" den Ratsmitgliedern vorlagen, handelt es sich um eine Markise zur Beschattung des neuen Leitungsbüros in Höhe von 1544 Euro und um das Fenster für den Anbau (4425 Euro). Nach den entsprechenden Erläuterungen wurden auch diese Nachträge einstimmig genehmigt; gleichzeitig wurde von den Ratsmitgliedern aber auch gefordert, in Zukunft den Inhalt der Nachträge deutlicher zu benennen.

Erläuterungen gab es auch von Seiten des Ingenieurbüros Helfrich:Sebastian Kuhn nahm Stellung zu Nachfragen, die die Wasserversorgung betreffen, während Michael Schröter die Veränderungen im Bereich der Sicherheitsbeleuchtung und der Brandmeldeanlage den Räten näher brachte. Durch die dabei erreichten Einsparungen konnte das Beleuchtungskonzept verbessert werden, was aber insgesamt zu keiner Kostenerhöhung geführt hat.

Der Nachtrag der Firma Elektro-Neuland in Höhe von 37.443 Euro wurde ebenso genehmigt wie der Nachtrag der Firma Günther Kühnlein in Höhe von 1201 Euro für den Estrich im Anbau .

Bauanträge genehmigt

Eine Firma will eine Produktions- und Lagerhalle im Gewerbegebiet Märzgrund errichten. Das wegen der Überschreitung der Baugrenze und der Grundflächenzahl notwendige gemeindliche Einvernehmen wurde mit zehn zu drei Stimmen erteilt. Die zahlreichen fehlenden Bauantragsunterlagen sind noch beim Landratsamt vorzulegen.

Einstimmig genehmigt wurde der Antrag, in Singenrain an eine bestehende landwirtschaftliche Gerätehalle ein Bergehalle anzubauen. Im Gewerbegebiet Schildeck II soll eine Produktionshalle zur Metallbearbeitung errichtet werden. Die Halle ragt an einer Ecke drei Meter in die Bauverbotszone entlang der Bundesstraße hinein, das Straßenbauamt hat aber seine Zustimmung zu dem Vorhaben signalisiert. Auch das Ratsgremium befürwortete den Bauantrag einstimmig.

Bei der Erschließung des Baugebietes "Heppengraben" wird das Schmutzwasser dem Kanal in der Bergstraße zugeführt, während das Oberflächenwasser in ein Versickerungsbecken geleitet wird. Sollte bei einem außergewöhnlichen Starkregen das Becken nicht ausreichen, wird der Überlauf über den Oberflächenkanal am Kreßberg in die Schondra abgeleitet. Obwohl der vorgelegte Plan eine nicht nachvollziehbare Wegeführung um das Versickerungsbecken vorsieht, stimmte das Gremium dem Antrag auf wasserrechtliche Genehmigung zu.

Dominik Greifensteiner (FWG Schönderling) erinnerte an das Vorhaben, die Helmersbachstraße in Schönderling zu erneuern und die Wasserversorgung zu ertüchtigen: Die Verwaltung wurde beauftragt, ein Planungsbüro ausfindig zu machen.

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