Wildflecken

Modern, kurz und knackig

Die Gemeinde Wildflecken plant den inzwischen 3. Imagefilm. Diesmal geht es um die Zukunftsfähigkeit der Marktgemeinde, um junge Familien und um den Tourismus. Im Workshop wurden Ideen gesammelt.
Wohnen, leben und arbeiten in Wildflecken. Der neue Imagefilm soll Wildflecken als zukunftsorientierte und lebenswerte Gemeinde für Familien mit Kindern darstellen, aber auch Touristen ansprechen.  Fotos: Marion Eckert
Wohnen, leben und arbeiten in Wildflecken. Der neue Imagefilm soll Wildflecken als zukunftsorientierte und lebenswerte Gemeinde für Familien mit Kindern darstellen, aber auch Touristen ansprechen. Fotos: Marion Eckert

"Klappe die Dritte", Bürgermeister Gerd Kleinhenz gab den Startschuss für den dritten Wildfleckener Film. Nach den Erfolgen der ersten beiden Informationsfilme  zur Zeitgeschichte soll nun ein Imagefilm zum Rhönort Wildflecken mit seinen Ortsteilen Oberwildflecken und Oberbach entstehen.

Der erste Film mit dem Titel "9000 Mann und 1500 Pferde" befasst sich mit Wildfleckens außergewöhnlicher Geschichte und Entwicklung durch den Bau des Truppenübungsplatzes.

Der zweite Kurzfilm mit dem Titel "Sommerfrische und Winterglück" zeigt andere Facetten der Marktgemeinde. Ebenfalls in fast acht Minuten zeigt der Film die einzigartige Kulturlandschaft, urwüchsige Wälder und Wiesen, zahlreiche Wander- und Mountainbike-Routen, die Nähe zum Kreuzberg, zu Skiliften und Wanderhütten, welche immer mehr Besucher in die herrliche Natur rund um den Markt Wildflecken locken.

Den Blick nach vorn

Der nun geplante dritte Film, der ebenfalls in Zusammenarbeit mit dem Konversionsmanagement des Landkreises Bad Kissingen entstehen und durch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie gefördert wird, soll ein "moderner, kurzer und knackiger" Imagefilm über Wildflecken und seine Ortsteile sei. Wie der Bürgermeister betonte, gehe es um die Zukunftsfähigkeit der Marktgemeinde, um junge Familien und um Tourismus. Ein Partner sei daher unter anderem die Rhön GmbH. "Wir wollen Wildflecken als besonderen Ort darstellen, mit pfiffigen Szenen und dem Blick nach vorne richten", sagt Kleinhenz. Es geht darum Menschen für Wildflecken zu begeistern. In Wildflecken könne man herrlich Urlaub machen, aber auch sehr schön wohnen, arbeiten und die Freizeit verbringen.

Filmemacher Samuel Becker aus Rödles (Bastheim) wurde beauftragt diesen Imagefilm zu drehen. Er ist vor einem Jahr mit seiner Familie in die Rhön gezogen und begeistert von der Schönheit der Natur und Vielfalt, die die Dörfer zu bieten haben. Er hat in Düsseldorf Kommunikationsdesign  studiert und sich auf Foto und Film spezialisiert. Der neue Film soll deutlich kürzer werden, als die bisherigen Beiträge zur Zeitgeschichte. "Es geht weniger um Informationen sondern um Feeling, um ein Gefühl für die Region und die Menschen." Länger als zwei bis drei Minuten dürfe der Film nicht sein, das die Aufmerksamkeitsspanne im Internet für einen Beitrag nicht länger sei. Sprachlich soll der Film eine humorvolle durchaus auch selbstkritische Ebene bekommen, die durch künstlerisch poetische Elemente ergänzt werde. Ein professioneller Texter und Drehbuchautor stehe Becker zur Seite.

Im Workshop mit der Bevölkerung in Wildfleckener Rathaus ging darum Ideen zu den drei Bereichen: "Natur", "Dorfgemeinschaft" sowie "Industrie, Ausbildung und Arbeitsplätze" zu sammeln. Die Ideen werden als Anregungen für das Drehbuch gesehen, ob alles aufgegriffen werden könne, sei nicht zuzusichern, bat Becker um Verständnis. Der Workshop sei ein Einstieg, sich dem Thema "Wie lebt man in Wildflecken ?" zu nähern.

Der Film soll letztlich Wildflecken über die Rhön hinaus bekannt machen. Auch für den dritten Film werde es natürlich wieder eine tolle Premiere geben, wie das für die ersten beiden schon der Fall war. Im Feld "Industrie, Ausbildung und Arbeitsplätze" wurde schnell klar, dass Wildflecken mit der Bundeswehr und der Firma Paul & Co in Oberwildflecken aber auch vielen mittelständischen Handwerksbetrieben gute Arbeitsplätze bietet. Darüber hinaus liege Wildflecken verkehrstechnisch so ideal, dass auch ein Pendeln in Städte wie Fulda, Schweinfurt und Würzburg problemlos möglich sei.  Wildflecken verfüge mit den Kindergärten, Schule und Hort über gute Betreuungsangebote, weiterführende Schulen seien in der Umgebung gut zu erreichen. Die Dorfgemeinschaft biete mit vielen Festen und Vereinsaktivitäten für alle Altersstufen Möglichkeiten. Letztlich sei aber auch die Einbettung in die Natur und das Biosphärenzentrum "Haus der Schwarzen Berge" in Oberbach in wichtiger Pluspunkt für den Ort. Diese Vielfalt einzufangen und in maximal drei Minuten abzubilden, wird die Herausforderung für den Filmemacher sein.

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