Motten

Motten: Ehrenbrief für Michael Herbert

Das Kothener Kirchendach wird teurer, soweit als möglich sollen die Bäume auf dem Spielplatz Am Leimersfeld auch im Zuge der Bauarbeiten zum neuen Kindergarten erhalten bleiben und eine Auszeichnung für Michael Herbert waren die zentralen Themen in der Gemeinderatssitzung.
Michael Herbert erhielt von Erstem Bürgermeister Jochen Vogel den Ehrenbrief für seine Verdienste im Mottener Schützenverein. Stephanie Elm
Michael Herbert erhielt von Erstem Bürgermeister Jochen Vogel den Ehrenbrief für seine Verdienste im Mottener Schützenverein. Stephanie Elm

Bürger , die sich durch langjähriges Engagement in Vereinen verdient gemacht haben, zeichnet die Gemeinde mit dem Ehrenbrief aus, als Ausdruck ihrer Anerkennung. Eine Satzung aus dem Jahr 1981 macht das möglich. "Da find ich gleich jemanden" dachte sich Erster Bürgermeister Jochen Vogel ( CSU ) bei der Lektüre der Paragrafen. Und so kam es dazu, dass er in der Gemeinderatssitzung Michael Herbert ehrte.

Von 1981 bis 1989 war Herbert Jugendwart beim Schützenverein 1912 Motten , und von 1987 bis 2013 erster Vorsitzender. Familie und Freunde, die Herbert zur Verleihung des Ehrenbriefes in den Sitzungssaal begleitet hatten, gratulierten zusammen mit Jochen Vogel mit einem herzlichen und dreifachen "Gut Schuss!".

Nach diesem schönen Tagesordnungspunkt hatten die Gemeinderäte nur noch Formales zu behandeln. Reine Formsache war die Zustimmung zur 2. Änderung des Bebauungsplans "Am Leimersfeld". Dort auf dem Spielplatz soll der neue Kindergarten für die Mottener Kinder entstehen. Die Vorarbeit hierzu war bereits im Februar im beschleunigten Verfahren geleistet worden. Einwendungen und Anregungen waren im Mai behandelt und der überarbeitete Planentwurf im August beschlossen worden. Auch die öffentliche Auslegung hat keine wesentlichen Einwände ergeben. Wenige Stellungnahmen von Behörden und Trägern öffentlicher Belange wurden vom Gemeinderat zur Kenntnis genommen, meist stimmen sie mit bereits beschlossenen Punkten überein.

So soll und will die Gemeinde darauf achten, "die im Bereich des Baufeldes stehenden Bäume soweit als möglich zu erhalten", heißt es in der Beschlussvorlage. Mit der Satzung waren alle Gemeinderäte einverstanden. Da die behördlichen Anregungen und Hinweise "keine Auswirkungen auf die angestrebte städtebauliche Ordnung, das Planungsziel oder die Grundzüge der Planung" haben, wird auf eine erneute öffentliche Auslegung verzichtet.

Mit der Sanierung des Kirchendachs in Kothen hatte sich der Gemeinderat bereits im April vergangenen Jahres beschäftigt und damals die finanzielle Beteiligung von 15.000 Euro bewilligt. Nun fällt die Rechnung höher aus. Statt der ursprünglich angegebenen 45.000 Euro betragen Sanierungsarbeiten und Architektenleistungen nun 54.000 Euro. Das Drittel, das die Gemeinde beisteuern will, erhöht sich somit um 3.000 Euro. Bürgermeister Jochen Vogel sagte, er sei "froh, dass die Diözese das Projekt nicht zurückgesetzt hat". Den aktuellen Bedarf beschlossen die Räte einstimmig.

Bei den Bauanträgen gab es ebenfalls keine Diskussionen. In der Buchenstraße dürfen Um- und Anbaumaßnahmen zur Errichtung von Büroräumen vorgenommen werden und im Auweg darf eine Schüttguthalle abgerissen und die bestehende Lagerhalle erweitert werden.

Jochen Vogel gab bekannt, dass der Kernwegeausbau um den Kretzenhof abgeschlossen ist und nun am "Mühlpödi" weitergeht. Seit einiger Zeit ärgern sich Speicherzer über die immer noch nicht fertig asphaltierten Gehwege, die im Zuge des Breitbandausbaus aufgegraben worden waren. In Kalenderwoche 42 sollen diese Arbeiten nun abgeschlossen werden.

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