Motten

Motten profitiert vom Höfebonus

Schnelles Internet ist jetzt auch an entlegenen Standorten in Motten, Kothen und Speicherz über Glasfaserleitungen verfügbar.
Testlauf mit dem Tablet: Mottens Bürgermeister Jochen Vogel (rechts) und Werner Paltian vom Haubenhof überzeugten sich gleich einmal davon, wie das schnelle Internet in der Praxis funktioniert.Foto: Rolf Pralle       -  Testlauf mit dem Tablet: Mottens Bürgermeister Jochen Vogel (rechts) und Werner Paltian vom Haubenhof überzeugten sich gleich einmal davon, wie das schnelle Internet in der Praxis funktioniert.Foto: Rolf Pralle
Testlauf mit dem Tablet: Mottens Bürgermeister Jochen Vogel (rechts) und Werner Paltian vom Haubenhof überzeugten sich gleich einmal davon, wie das schnelle Internet in der Praxis funktioniert.Foto: Rolf Pralle

Möglich gemacht hat das der sogenannte Höfebonus des Freistaates Bayern, mit dem der Anschluss an die Datenautobahn finanziell gefördert wird.

Federführend bei der Realisierung der Maßnahme, deren Bauzeit rund zwölf Monate betrug, waren die Stadtwerke Hammelburg mit ihrem Technischen Leiter Stephan Dausacker.

Bei einem Pressetermin auf dem Haubenhof ließen Mottens Bürgermeister Jochen Vogel ( CSU ) und Werner Paltian, der dort zusammen mit seiner Frau Anneliese eine Ferienhausvermietung betreibt, noch einmal kurz die Anfänge des Internets in der Gemeinde Revue passieren. Heute können beide über die Schwierigkeiten schmunzeln, die sich damals für Privat- und Geschäftsleute bis zum Aufbau einer stabilen Verbindung aufgetan haben. "Der Urlauber von heute kann einige Zeit auf vieles verzichten, nur nicht auf sein Internet", hat Paltian gerade in den vergangenen Jahren vermehrt festgestellt.

Lob für den Gemeinderat

"Ich bin froh, dass der Gemeinderat seinerzeit mitgezogen hat", lobte Vogel den damaligen Beschluss der Kommunalpolitiker , Mittel aus dem Förderprogramm in Anspruch zu nehmen. Der aktuelle Breitbandausbau schlägt mit 524.882 Euro zu Buche, wobei es vom Freistaat Bayern eine Zuwendung von 419.906 Euro gibt. So muss die Gemeinde nur noch Eigenmittel in Höhe von 104.976 Euro aufbringen.

Zu den jetzt neu angeschlossenen Bereichen im Netz der HABNET gehören der Fuchsenhof, der Eisenhammer, die Haubenhöfe, der Aussiedlerhof Speicherz sowie die beiden Kläranlagen und eine Quelle. Insgesamt wurden 17 Hausanschlüsse installiert. Die Länge des Glasfaserkabels verläuft über rund elf Kilometer, das Kabelschutzrohr ist etwa 8,2 Kilometer lang.

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