Münnerstadt

Münnerstadt: Den Parkplätzen ein Stück näher

Über 100 Parkplätze sollen auf dem Jäger-Grundstück mit Zufahrt entstehen. Hinzu kommen 18 auf einem städtischen Grundstück beim Netto-Markt. Baustart ist noch in diesem Jahr vorgesehen.
Noch immer stehen die alten Baywa-Gebäude auf dem Jägergrundstück. Jetzt muss erst noch ein Schadstoffgutachten erstellt werden. Der Stadtrat hat sich für die Variante mit den meist möglichen Stellplätzen entschieden. Ende des Jahres könnte gebaut werden. Thomas Malz       -  Noch immer stehen die alten Baywa-Gebäude auf dem Jägergrundstück. Jetzt muss erst noch ein Schadstoffgutachten erstellt werden. Der Stadtrat hat sich für die Variante mit den meist möglichen Stellplätzen entschieden. Ende des Jahres könnte gebaut werden. Thomas Malz
Noch immer stehen die alten Baywa-Gebäude auf dem Jägergrundstück. Jetzt muss erst noch ein Schadstoffgutachten erstellt werden. Der Stadtrat hat sich für die Variante mit den meist möglichen Stellplätzen entschieden. Ende des Jahres könnte gebaut werden. Thomas Malz

Einstimmig hat sich der Stadtrat in seiner Sitzung am Montagabend in der Alten Aula für die Variante einer Parkplatzgestaltung auf dem Jägergrundstück ausgesprochen, bei der sowohl die meisten Fahrzeuge untergebracht werden können, als auch der geringste Aufwand für die Stabilisierung des Hanges betrieben werden muss. Ein städtisches Grundstück zwischen dem Netto-Markt und dem Getränkemarkt wird ebenfalls zum Parkplatz umgebaut. Auch dort hat sich das Gremium für die Variante mit den meisten Parkplätzen entschieden. 18 sind dort möglich.

Nachdem wegen der Corona-Krise die letzte Stadtratssitzung ausgefallen war, hat Bürgermeister Helmut Blank ( CSU ) nun doch eine einberufen, weil es wichtige Entscheidungen zu treffen gab, Fristen eingehalten werden müssen. Um den Mindestabstand zwischen den Stadträten einhalten zu können, wurde die Sitzung in die Alte Aula verlegt. Stefan Schlicht vom Büro der Sanierungsbeauftragten Schlicht Lamprecht Architekten betonte zu Beginn, wie wichtig die Durchführung solcher Sitzungen sei, weil dort Dinge beschlossen werden, die es ermöglichen, dass die Büros weiter arbeiten können.

Dann stellte er den Stadträten drei mögliche Varianten der Parkplatzgestaltung auf dem ehemaligen Jägergrundstück vor. Bei der Umsetzung der ersten entstehen 92 Parkplätze in einer einfachen Anordnung links und rechts der Zufahrt im hinteren Bereich. Zusätzlich können sechs Parkplätze kurz vor dem Grundstück entstehen, weitere 19 unmittelbar an der Einfahrt zu dem Areal neben dem Bahnhof. Bei den anderen Varantenm mit Parkbuchten gäbe es weniger Parkplätze, dafür müsste der Hang zurr Reichenbacher Straße aufwändiger stabilisiert werden.

Deshalb favorisierte Bürgermeistern Helmut Blank von vornherein die erste Variante, die ja auch noch die kostengünstigste ist.

Axel Knauff ( SPD ) schlug eine andere Variante der Gestaltung an der Einfahrt vor, was geprüft werden soll. Andreas Trägner ( Freie Wähler ) fragte nach dem Faktor Zeit, also wann mit dem Projekt begonnen werden soll. Zunächst müsse noch ein Schadstoffgutachten erstellt werden, die Ausschreibung gehe jetzt raus, sagte Stefan Schlicht dazu. "Wenn alles gut geht, können wir noch in diesem Jahr mit dem Bauen anfangen."

Zum Thema Schadstoffgutachten fügte der Bürgermeister hinzu, dass auf dem Gelände ein Keller gefunden wurde. "Ich wusste gar nicht, dass es dort einen Keller gibt." Und leider handele es sich dabei um einen Heizölkeller.

Gleich noch einmal beschäftigte sich das Gremium mit dem Bau von Parkplätzen, diesmal auf der engegenliegenden Seite des Bahnhofsareals unmittelbar neben den Netto. Dort wo eigentlich eine Halle analog den beiden neu gebauten errichtet werden sollte, hat die Stadt die Fläche gekauft. Zwei mögliche Varianten stellte Stefan Schlicht vor, bei einer entstehen 16 Parkplätze, bei der anderen 18. Vorgesehen sei eine asphaltierte Fahrspur, die Parkflächen selbst sollen nicht asphaltiert werden. Es seien da noch Gespräche mit der Regierung von Unterfranken nötig, meinte Stefan Schlicht. Die Frage von Axel Knauff, ob 18 Parkplätze das Maximum sind, bejahte der Planer. Weiteren Diskussionsbedarf sahen die Stadträte nicht. Bei einer Gegenstimme wurde das Vorhaben beschlossen.

Das Thema Parkplätze in diesem Bereich ist deshalb so brisant, weil der Bau des neuen Berufsbildungszentrums zwischen dem Studienseminar St. Josef und dem Gymnasium im Zeitplan liegt die Schule nach den Sommerferien eingeweiht werden soll. Der vorhandene Parkplatz am Gymnasium dürften dem Ansturm nicht gewachsen sein. Den Schülern soll die Möglichkeit geboten werden, auf die neuen Parkplätze in der Lache auszuweichen, die allerdings noch längst nicht fertig sind. Auch auf dem Jägergrundstück unmittelbar gegenüber dem Gymnasium stehen bei Schuljahresbeginn noch keine Parkplätze zur Verfügung. So soll nach vorübergehenden Lösungen gesucht werden.

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