Münnerstadt

Münnerstadt: Nur ein kleines Jubiläumstreffen

Zu einem Klassentreffen trafen sich ehemalige Schulkollegen des Jahrgangs 1939/40 in Münnerstadt. Coronabedingt war die Zusammenkunft allerdings deutlich kürzer und kleiner als bei vorherigen Treffen.
Der Jahrgang 1939/40 traf sich zu einem kleinen Klassentreffen in Münnerstadt. Das ursprünglich geplante große Treffen soll nun 2021 stattfinden.Hartmut Hessel       -  Der Jahrgang 1939/40 traf sich zu einem kleinen Klassentreffen in Münnerstadt. Das ursprünglich geplante große Treffen soll nun 2021 stattfinden.Hartmut Hessel
Der Jahrgang 1939/40 traf sich zu einem kleinen Klassentreffen in Münnerstadt. Das ursprünglich geplante große Treffen soll nun 2021 stattfinden.Hartmut Hessel

Mit 80 Lebensjahren ist der Umgang mit Krisen schon ziemlich gelassen . Für den Moment des Klassenbildes wird die Maske kurz abgenommen und etwas Nähe zugestanden. Die Freude überwog, dass trotz der Pandemie zum Klassentreffen des Volksschuljahrgangs 1939/ 40 doch 27 ehemalige Mitschülerinnen und Mitschüler kamen.

In schon bewährter Weise organisierten Christa Kühn und Günter Köth auch das kleine Treffen, so dass im abstandsgerechten Gottesdienst zusammen mit Pater Willfried Balling wieder ein Gefühl von Gemeinsamkeit aufkam, das sich sonst bereits am Vorabend, des alle fünf Jahre stattfindenden Treffens eingestellt hatte.

Drei Tage nimmt sich normalerweise dieser ehemals sehr starke Geburtsjahrgang mit 103 Eingeschulten im Jahr 1946 bei seinen Klassentreffen Zeit, sich zu erinnern - an die Umstände in Schule und Elternhaus, die Freundschaften - und sich über die Lebensleistung auszutauschen. In diesem Jahr wurde das Programm auf wenige Stunden begrenzt und richtete sich hauptsächlich an die Ehemaligen aus der näheren Umgebung. Ursprünglich war geplant, dass das Klassentreffen Trubel des Stadtfestes stattfinden kann. Jetzt hoffen die 80-jährigen auf ein Eindämmen der Pandemie, damit das große Jahrgangstreffen 2021 gefeiert werden kann.

Christa Kühn, die ihr gesamtes Leben in Münnerstadt verbracht hat, ist für die Details des Treffens die perfekte Vorbereiterin, während sich Günter Köth nach eigener Aussage um "das Grobe" kümmert. Die Organisatorin hatte dazu herausgefunden, dass 1940 insgesamt 1.769.804 Kinder zur Welt kamen. Ihre Vermutung ist, dass hier der Fruchtbarkeitswunsch der Nazis eine Rolle spielte. Erinnert wurde auch daran, dass mittlerweile aus den ehemals zwei Klassen 34 Mitschüler verstorben sind.

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