Sandberg

Neue Kneippanlage

Die Anlage wurde von ehrenamtlichen Helfern umgesetzt. Finanziert wurde sie über das Amt für Ländliche Entwicklung.
Ein rustikales Armtauchbecken bereichert die Anlage auch optisch. Foto: Marion Eckert       -  Ein rustikales Armtauchbecken bereichert die Anlage auch optisch. Foto: Marion Eckert
| Ein rustikales Armtauchbecken bereichert die Anlage auch optisch. Foto: Marion Eckert

Oberhalb von Sandberg , in unmittelbarer Nähe des Naturerlebnispfads, wurde eine neue Attraktion geschaffen: eine Kneippanlage. Die Idee stammt aus dem Freizeit- und Tourismusnetzwerk der Gemeinde. Umgesetzt wurde sie, wie schon der Naturerlebnispfad, durch das Engagement vieler ehrenamtlicher Helfer. Der Rhönklub-Zweigverein Walddörfer trat als Bauherr auf. "Es ist aber ein Gemeinschaftswerk vieler", betonte die Vorsitzende Kathi Cavallo und dankte Bürgermeisterin Sonja Reubelt für die Unterstützung durch den Bauhof . Finanziert werden konnte das Vorhaben über das Regionalbudget des Amtes für Ländliche Entwicklung und die Kreuzbergallianz. Die Kosten belaufen sich auf 12 700 Euro, wovon 80 Prozent über das Regionalbudget finanziert wurden. Der Rest wurde über Spenden abgedeckt. Es ist eines von 15 Projekten innerhalb der Kreuzbergallianz. Die Gemeinde Sandberg übernahm die Abwicklung federführend für die Kreuzbergallianz-Gemeinden.

Die Anlage befindet sich direkt neben dem Quellüberlauf und wird durch dieses Wasser gespeist. Sie wurde so konzipiert, dass das Wasser durch die Anlage fließt und dem natürlichen Wasserlauf wieder zugeführt wird. "Bei großer Trockenheit hat das natürliche Gewässer vor der Kneippanlage Vorrang", sagte Cavallo.

Geschaffen wurde eine Anlage, mit einem ebenerdigen Zugang und Wegen die breit genug sind, um sie auch mit einem Kinderwagen oder Rollstuhl zu befahren. Der Zugang befindet sich direkt am Weg in Richtung Ziegelhütte. Parkmöglichkeiten bestehen am nahegelegenen Wanderparkplatz oberhalb Sandbergs. Hinweisschilder von Sandberg und Waldberg aus sollen noch angebracht werden.

Dem Rhönklub-Zweigverein Walddörfer ist es in diesem Projekt auch wieder gelungen, eine Reihe an Fachleuten für das Vorhaben zu begeistern. Marco Voll, Michael Bühner und Stefan Kirchner nannte Cavallo stellvertretend für die Ehrenamtlichen, die sich alle mit Ideen, Tatkraft und Eigeninitiative eingebracht haben.

Geboren wurde die Idee Anfang des Jahres. Als klar war, dass über das Regionalbudget Gelder zu bekommen sind, begann die konkrete Planungsphase. "Geplant wurde gemeinsam, im Rhönklub , dem Freizeit- und Tourismusnetzwerk und mit der Gemeinde", zeigte Kathi Cavallo das gute Miteinander auf. Besonders dankte sie Bauhofleiter und Gemeinderat Udo Kaiser, der sich als Ortsbeauftragter der Gemeinde ehrenamtlich einbrachte. Das benötigte Grundstück stellte die Gemeinde Sandberg zur Verfügung.

Bürgermeisterin Sonja Reubelt freute sich sehr, dass die Idee in Abstimmung mit dem Naturschutz , der Wasserschutzbehörde und dem Wasserwirtschaftsamt umgesetzt werden konnte. "Die wasserrechtliche Erlaubnis liegt uns vor", betonte sie. Die Verwaltung habe die notwendige Abstimmung mit den Behörden übernommen. Insgesamt sei es ein sehr ambitioniertes Vorhaben, da der Zeitkorridor sehr eng war und Hygieneauflagen während der Umsetzung zu beachten waren.

Echtes rustikales Unikat

Dieter Holzheimer aus Langenleiten spendierte einen alten Trog, der als Armtauchbecken verwendet wird. "Das ist ein echtes rustikales Unikat und passt sehr gut zu unserer naturnahen Anlage", freute sich Cavallo. Gespendet wurden auch die vielen Sandsteine, mit denen das eigentliche Kneippbecken, aber auch das kleinere und die Sitzgruppen eingefasst wurden. Die Anlage verfügt über ein klassisches Kneippbecken mit Geländer und ein knöcheltiefes Becken, das auch für Kinder geeignet sei. Oder für Wanderer, die sich nur mal die Füße nass machen wollen. Natürlich müsse die Anlage regelmäßig gesäubert werden. Das übernehme der Bauhof , erklärte die Bürgermeisterin. "Gesundheitskneippanlage am Kreuzberg" wurde das Kleinod offiziell getauft. Mit Wasser befüllt werde die Anlage aber erst im Frühjahr. Wenn möglich, soll dann auch eine kleine Einweihungsfeier stattfinden. Marion Eckert

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