Oberthulba

Noch einige weiße Flecken in Sachen Breitband

In der Gemeinderatsitzung legte das Gremium den Grundstock für eine Breitbandinitiative. Ein Parkverbot gibt es in der Ringstraße in Wittershausen.
Die Ringstraße in Wittershausen. Hier soll es in Kürze ein Parkverbot geben.       -  Die Ringstraße in Wittershausen. Hier soll es in Kürze ein Parkverbot geben.
Foto: Hilmar Ruppert | Die Ringstraße in Wittershausen. Hier soll es in Kürze ein Parkverbot geben.

In der jüngsten Gemeinderatsitzung legte das Gremium den Grundstock für die Breitbandinitiative "Glas bis ins Haus". "Wenn wir als Kommune das nicht angehen, wird es nicht angepackt", warb auch Bürgermeister Mario Götz für den Ausbau. Die Verwaltung wurde beauftragt, die Beratungsleistung (maximal 50 000 Euro) zu beantragen, nach möglichen Partnern zur Interkommunalen Zusammenarbeit zu suchen und den Einstieg in das Förderprogramm "Gigabit­richtlinie Bayern" vorzubereiten.

Auch für den Markt Oberthulba sei festzustellen, dass es im Gemeindegebiet nach wie vor weiße und graue Flecken hinsichtlich der verfügbaren Breitbandraten gebe, so Geschäftsleiterin Nicole Wehner. Über die neue Richtlinie des Freistaates Bayern sollen diese Flecken geschlossen werden. Ziel seien mindestens 200 Mbit/s für Privatanschlüsse und mindesten ein Gbit/s für gewerbliche Anschlüsse. Im Vorfeld sei die gebäudescharfe Ermittlung der möglichen Ist-Versorgung erforderlich, eine zu füllende Adressliste werde vom Vermessungsamt zur Verfügung gestellt.

Der Fördersatz beträgt 90 Prozent, maximal aber acht Millionen Euro, wobei jede Adresse mit 6000 Euro gefördert werde. Bei einer Interkommunalen Zusammenarbeit erhöhe sich die Förderung um 1000 Euro je Adresse.

Wie auch die verkehrsrechtlichen Anordnungen, fielen am Sitzungsabend alle Beschlüsse einstimmig. Angeordnet wurde ein Parkverbot in der Ringstraße in Wittershausen. Die Anordnung tritt mit der Aufstellung der amtlichen Verkehrszeichen in Kraft und endet mit deren Beseitigung. Der Winterdienst mit dem drei Meter breiten Schneeschild komme nicht an den parkenden Autos vorbei, so Bürgermeister Götz. Auch Liefer- und Müllfahrzeuge hätten da ihre Schwierigkeiten, ganz abgesehen von Rettungsdienst und Feuerwehr . Auch der Ortsbeauftragte und Feuerwehrkommandant Elmar Sell sprach sich für das Parkverbot aus. Er sprach auch die Einhaltung und Überwachung an. Götz erinnerte daran, dass der Markt Oberthulba selbst keine Verkehrsüberwachung vorhalte, was auch eine finanzielle Frage sei. Das Verkehrszeichen "Beidseitig verengte Fahrbahn" wird in Thulba an den Einmündungen "An der Klostermauer" und "St.-Lambert-Straße" aufgestellt. An diesen Punkten seien immer wieder Lkw hängengeblieben.

Im Genehmigungsfreistellungsverfahren errichtet der Bauherr auf dem Grundstück Fl.Nr. 446/157 in Oberthulba , Feuerbergstraße, zwei Dachgauben. Das Bauvorhaben liegt im Geltungsbereich des Bebauungsplanes "Quelle".

Auch der Markt Oberthulba unterstützt die Bürger bei der Anmeldung zur Impfung gegen Covid-19. Sie erreichen das Rathaus unter der Telefonnummer 09736/812 20, informierte Bürgermeister Mario Götz. Da noch nicht klar sei, zu welchem Zeitpunkt welche Menge an Impfstoff zur Verfügung stehe, könnten derzeit leider noch keine Impftermine vergeben werden. Man würde dann benachrichtigt, sobald ein konkreter Termin vereinbart werden könne.

Kein Senioren-Fasching

Aktuell laufe eine Suchkreisanfrage der Deutschen Telekom , die ihr Mobilfunknetz bedarfsgerecht ausbauen, optimieren und planerisch weiterentwickeln will. In dem Schreiben wurde der Markt Oberthulba um Mitwirkung bei der Standortsuche gebeten. Die Tradition, dass der Markt Oberthulba mit seinen Vereinen die Seniorinnen und Senioren zu einem Faschingsnachmittag einlädt, könne dieses Jahr nicht stattfinden. Man hoffe und würde sich wünschen, dies zu einem späteren Zeitpunkt - vielleicht im Sommer - nachzuholen.

Wiederholt wurde an Margot Schottdorf herangetragen, doch die Hinterlassenschaften der Hunde wieder einmal anzusprechen. "Ein bisschen guter Wille von allen Seiten ist hiernötig", so die 3. Bürgermeisterin. Ob vermehrt Hunde in der Gemeinde angemeldet worden seien, wollte Wolfgang Reidelbach wissen. Auch ihm war die Verschmutzung auf manchen Wegen aufgefallen. "Sind Stationen mit Hundekot-Beutel eine Lösung?", fragte Götz. Man müsse das Thema an sich mal beleuchten. Er setzte darauf Hundebesitzer zu sensibilisieren, denn es seien nur einzelne, viele hielten sich an die Regeln.

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