Nüdlingen

Nüdlingen: Klaus Beck wird Nachfolger von André Iff im Gemeinderat

Am 8. Oktober wird er vereidigt.
Klaus Beck.  Foto: A. Stollberger
Klaus Beck. Foto: A. Stollberger

Klaus Beck , geboren am 15. April 1965 in Münnerstadt, hat sich in einem Gespräch mit dem Nüdlinger Bürgermeister Harald Hofmann ( CSU ) bereit erklärt, das nach dem Rücktritt von Gemeinderat André Iff ( CSU ) frei gewordene Mandat als parteiloses Mitglied wahrzunehmen. In der Sitzung des Gemeinderats am Dienstag, 8. Oktober, wird Klaus Beck offiziell vereidigt.

In einem Pressegespräch zeigte sich Klaus Beck voller Optimismus im Hinblick auf seine kommende Ratstätigkeit. Er bezeichnet sich als "waschechten Nüdlinger" und die Förderung der Heimatgemeinde liegt ihm sehr am Herzen. "Ich bin in Nüdlingen aufgewachsen, habe dort geheiratet, eine Familie gegründet und ein Haus gebaut." Vor der letzten Kommunalwahl wurde er Mitglied der CSU , aber er trat vor einigen Jahren wieder aus. Als Hauptgrund nannte er Meinungsverschiedenheiten in verschiedenen Punkten. Wörtlich sagte er: "Ich will mich nicht irgendwelchen Parteiprogrammen unterwerfen".

Ein Aspekt, den Klaus Beck voll mit seinen beiden Töchtern (18 Jahre und 23 Jahre) teilt, ist seine Liebe zum Umweltschutz und zur heimischen Natur. Er genießt die Spaziergänge im Nüdlinger Wald, er ärgert sich aber auch über den Vorrang des Wirtschaftlichen, der seiner Ansicht nach vorherrscht.

Leidenschaft für Musik

Beruflich ist Klaus Beck seit 2011 als Leiter der Media Beratung bei der Spezialagentur für unadressierte Werbung prospega GmbH tätig. Eine tiefe Leidenschaft ist für ihn das Musizieren und neuerdings auch das Komponieren. Er hat damit seinen Traum wahr werden lassen. Einmal sagte er: "Ich verarbeite viel in meiner Musik. Sie entführt mich aus dem Hier und Jetzt". Er spielt mehrere Instrumente, singt seine Lieder in deutscher Sprache und vermittelt Gefühle wie Freude , Trauer, Ärger oder Liebe.

Über seine ehrenamtliche Mitwirkung im Nüdlinger Gemeinderat, zunächst bis zur Neuwahl Mitte März 2020, macht sich Klaus Beck auch Gedanken. Er weiß, dass er noch viele Informationen und Satzungen studieren muss, wie sie zum Beispiel in der Gemeindeordnung stehen. Er möchte die ersten Sitzungen nutzen, um Erfahrungen zu sammeln. Vereinnahmen lässt er sich nicht.

Klaus Beck denkt darüber nach, ob er sich als parteiloser Kandidat am 15. März zur Wahl stellen soll. Eine Gruppe von Gleichgesinnten, die ebenfalls Lust auf eine aktive Mitgestaltung der Heimatgemeinde haben, würde die Chance sicherlich erhöhen.

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