Münnerstadt

Parkplatz in Münnerstadt bleibt vorerst Provisorium

Ein ordentlicher Ausbau des eben erst provisorisch hergerichteten Parkplatzes am Bahnhof wird aufgeschoben, bis es alternative Parkmöglichkeiten gibt. Der Beschluss dazu fiel einstimmig.
Der jetzt hergerichtete Parkplatz am Bahnhof wird vorerst ein Provisorium bleiben. Allerdings sollen die Barken durch feste Einrichtungen ersetzt werden, damit keine Lkw abgestellt werden können.  Foto: Thomas Malz       -  Der jetzt hergerichtete Parkplatz am Bahnhof wird vorerst ein Provisorium bleiben. Allerdings sollen die Barken durch feste Einrichtungen ersetzt werden, damit keine Lkw abgestellt werden können.  Foto: Thomas Malz
| Der jetzt hergerichtete Parkplatz am Bahnhof wird vorerst ein Provisorium bleiben. Allerdings sollen die Barken durch feste Einrichtungen ersetzt werden, damit keine Lkw abgestellt werden können. Foto: Thomas Malz

"Nichts hält länger als ein Provisorium." An diesen bekannte Spruch, den der 3. Bürgermeister Axel Knauff ( SPD ) einmal zum Besten gegeben hatte, erinnerte Bürgermeister Michael Kastl ( CSU ) bei der jüngsten Stadtratssitzung. Denn der eben eben erst provisorisch hergerichtete Parkplatz am Bahnhof neben dem Netto-Markt, wird vorerst eine Schotterfläche bleiben. Der Grund: Zunächst soll abgewartet werden, bis der Parkplatz in der inneren Lache hergerichtet ist. Der kann dann als Ausgleich dienen, wenn die anderen Parkplätze befestigt werden.

Der Stadtrat hatte sich im April dieses Jahres schon einmal mit dem Thema befasst und sich für eine Variante des Ausbau entschlossen, mit der weiter geplant werden sollte. Über die Planung und die Kostensituation sollte Evi Mohr vom Büro des Sanierungsbeauftragten Schlicht Lamprecht Architekten berichten, aber so weit kam es gar nicht. Denn das Vorhaben wird erst einmal verschoben.

Der Bürgermeister ging erst einmal auf die neue Parksituation ein. Er war am ersten Schultag, dem ersten Öffnungstag des neuen BBZ, selbst am Bahnhof gewesen. "Es hat hervorragend geklappt", sagte er und lobte die Disziplin der Schüler . Allerdings seien die gerade erst provisorisch geschaffenen Parkflächen auf dem früheren Jägergrundstück und neben dem Netto-Markt auch gut gefüllt gewesen. Und damit kam er zum Problem.

Die jetzige Situation auf dem Parkplatz am Netto-Markt sei die Maximalvariante. Bei einem Ausbau des Areals werden Parkplätze wegfallen. Von den 40 Stellplätzen jetzt werden dann nur noch 18 übrig sein. "Derzeit ist das die beste Lösung, wir sollten warten, bis wir Ausgleichsflächen haben", sagte der Bürgermeister. Sein Blick richtet sich dabei vor allem auf den Parkplatz innere Lache, der ja ausgebaut und erweitert werden soll. Die Planungen dafür laufen bereits.

"Ich finde das ganz gut", sagte Axel Knauff, der genau gegenüber dem kleinen Parkplatz wohnt und eine gute Sicht darauf hat. "Man kann das fast so lassen." Befragt nach den Kosten, sagte Evi Mohr, dass diese für die Gestaltung des Parkplatzes bei 264 000 Euro Brutto liegen.

"Ich habe mich gewundert, dass es so viele Parkplätze sind"; sagte Leo Pfennig ( Freie Wähler ), der sich die beiden Plätze zuvor angeschaut hatte. Wichtig sei nun, dass es für die Schüler eine bessere Möglichkeit gibt, vom Jägergrundstück zum Gymnasium zu laufen, weil dort Fußgänger und der rege Parkverkehr aufeinandertreffen.

Die soll ja noch kommen, sagte der Bürgermeister. Beim späteren Ausbau des Parkplatzes gebe es zwei Möglichkeiten, entweder die Errichtung eines Wendehammers oder die Ableitung des Verkehrs über ein privates Grundstück. Die Gespräche seien aber nicht positiv verlaufen.

Die Planungen für den Parkplatz Jägergrundstück laufen, sagte Evi Mohr. Diese beinhalten ja einen fußläufigen Zugang. Das ist aber wegen der steilen Hanglage nicht einfach.

Hergerichtet werden sollen die Parkplätze in den nächsten Sommerferien. Michael Kastl geht zwar nicht davon aus, dass die veranschlagten sechs Wochen ausreichen, aber zumindest sollen die Sommerferien dafür genutzt werden.

Beide Parkplätze sind mit einer Tonnagebeschränkung versehen worden, um zu verhindern, dass Lkw dort abgestellt werden. Mobile Baken verhindern das ebenfalls. Weil die aber verschoben werden könnten sollen nun stabile Abgrenzungen aufgestellt werden, sagte Michael Kastl gegenüber dieser Zeitung. Dies ist bereits in die Wege geleitet worden.

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