Aschach bei Bad Kissingen

Plätzchenduft lag in der Luft

Zur vorletzten Geschichtenstunde in diesem Jahr fanden sich bei dichtem Schneefall 13 Kinder im Alter von vier bis zehn Jahren in der Aschacher Bücherei ein.
Die vergnügte Aschacher Backtruppe freut sich mit dem Büchereiteam über die leckeren Plätzchen: (hinten, von links) Verena Schwerteck, Melina Höchemer, Barbara Seufert  und (ganz rechts) Pfarrer Michael Kubatko mit seiner Gitarre. Foto: Claudia Horn       -  Die vergnügte Aschacher Backtruppe freut sich mit dem Büchereiteam über die leckeren Plätzchen: (hinten, von links) Verena Schwerteck, Melina Höchemer, Barbara Seufert  und (ganz rechts) Pfarrer Michael Kubatko mit seiner Gitarre. Foto: Claudia Horn
Die vergnügte Aschacher Backtruppe freut sich mit dem Büchereiteam über die leckeren Plätzchen: (hinten, von links) Verena Schwerteck, Melina Höchemer, Barbara Seufert und (ganz rechts) Pfarrer Michael Kubatko mit seiner Gitarre. Foto: Claudia Horn

Zunächst hörten sie von Verena Schwerteck die Geschichte von Tara, die mit ihren Brüdern Petja und Maus im Möwenweg wohnt (Buch Kisten Boie). Tara, ihre Brüder und ihre Freundin Tieneke freuen sich riesig - denn es ist Backtag. Zunächst werden alle Zutaten vorbereitet und dann der Teig geknetet, ausgerollt, ausgestochen und in den Ofen geschoben. Weil die Kinder so toll mitgemacht haben, dürfen Tara und Tieneke anschließend die Zimtsterne eigenständig backen. Doch aus den angegebenen Zutaten wird nur ein hellgrauer Matsch. Vor lauter Kummer über den misslungenen Teig vergessen die Mädchen jedoch die Kekse im Ofen. Erst als die Mutter in die Küche stürmt und ruft: "Die Plätzchen müssen raus", riechen es die Mädchen auch - doch da war es schon zu spät.

Kein Plätzchen verbrannt

Nach der Geschichte war es auch bei den Aschacher Kindern soweit - es war Backtag. Die mitgebrachten Schürzen und Teigroller wurden ausgepackt, das Backpapier zurecht gelegt - und los ging's. Mit viel Feuereifer wurde Teig ausgerollt, ausgestochen und verziert. Die Kinder konnten es kaum erwarten, die fertigen Plätzchen aus dem Ofen zu holen und in die mitgebrachten Dosen zu füllen. Mit viel Freude wurde zu Gitarrenklängen von Pfarrer Michael Kubatko gesungen, mitgeklascht und weiter ausgerollt. Dass zwischendurch auch mal genascht wurde, ist da wohl selbstverständlich. Doch im Gegensatz zu den Plätzchen in der Geschichte, ist in Aschach keines verbrannt.

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