Wollbach bei Bad Kissingen

Premiere beim Marienkonzert in Wollbach

Hoibüche Muisig: (von links) Martin Raab, Gabi Kanz, Margit Kirchner, Luise Voll, Justin Huppmann, Werner Kirchner und Heribert Voll. Foto: Volker Hahn       -  Hoibüche Muisig: (von links) Martin Raab, Gabi Kanz, Margit Kirchner, Luise Voll, Justin Huppmann, Werner Kirchner und Heribert Voll. Foto: Volker Hahn
| Hoibüche Muisig: (von links) Martin Raab, Gabi Kanz, Margit Kirchner, Luise Voll, Justin Huppmann, Werner Kirchner und Heribert Voll. Foto: Volker Hahn

Alpenländische Weisen, klassische Marienlieder und auch ganz neue Töne durften sie bei dem rund einstündigen Marienkonzert im herbstlichen Ambiente genießen. Eine echte Wohltat in diesen Corona-Zeiten. "Vielen Dank, es war sehr schön", lobte Silvia Metz, 2. Bürgermeisterin des Marktes Burkardroth und Ortssprecherin von Wollbach, die Musiker im Anschluss, heißt es in einer Pressemitteilung.

Organisiert hatten das Freiluft-Konzert Margit und Werner Kirchner sowie Luise und Heribert Voll von der Musikgruppe "Hoibüche Muisig", zu der auch Martin Raab, Justin Huppmann und Gabi Kanz gehören. Das musikalische Programm gestalteten neben den Genannten auch die "Premicher Blechbläser ". Dabei handelt es sich um ein fünfköpfiges Ensemble, das Sabrina und Frank Brixel, Wolfgang Reith, Fabian Metz und Thomas Kirchner bilden. "Wir spielen oft mit den Premichern, etwa bei den Fränkischen Abenden im Bad Kissinger Regentenbau oder bei Weihnachtskonzerten", schilderte Luise Voll, wie es zu dieser Konzertbesetzung kam. Im vergangenen Jahr war die Combo "Kaufmannsware" aus Schönau an der Brend zu Gast beim Wollbacher Marienkonzert gewesen, hatte das Programm mit Gesangseinlagen ergänzt. Die "Premicher Blechbläser " hingegen unterstützten instrumental und hatten auch eine echte Überraschung dabei.

Alphörner versteckt

Gemeinsam mit Wolfgang Reith musizierten Sabrina und Frank Brixel erstmals auf ihren Alphörnern. "Das war heute die Premiere", betonte Heribert Voll. Leider ging diese wegen des herbstlichen Regenwetters etwas unter. Normalerweise sind die großen Instrumente und ihre Bläser bei Konzerten nicht zu übersehen, nehmen eine zentrale Rolle ein. Damit sie am Samstagnachmittag aber nicht nass werden, standen die drei Alphörner in der Siebenschmerz-Kapelle und nur ihre "Spitzen" lugten heraus, der sogenannte Becher und der Becherring. Das tat dem Musikgenuss jedoch keinen Abbruch. Andächtig lauschten die Besucher den warmen kraftvollen Tönen.

Mindestens genauso beeindruckend und abwechslungsreich war, was die Musiker *innen der Gruppe "Hoibüche Muisig" darboten. Die Frauen und Männer aus Waldberg, Langenleiten, Wollbach, Gefäll und Steinach trugen ihre Lieder mehrstimmig vor, musizierten parallel dazu auf nicht ganz alltäglichen Instrumenten, wie etwa auf der Steirischen Harmonika oder auf dem Hackbrett, einem Saiteninstrument. Schließlich durften auch die Besucher mitsingen, etwa bei "Schwarze Madonna" und dem Abschlusslied "Segne du, Maria", was vielen sichtlich große Freude bereitete.

Schneller als gedacht verging die Zeit und das Konzert war zu Ende. Zur Belohnung gab es einen kräftigen Applaus und sogar die Sonne blinzelte noch einmal kurz durch die Wolkendecke. "Danke, dass ihr alle bei der Kälte ausgehalten habt." Mit diesen Worten verabschiedete Luise Voll die Konzertbesucher und fügte hinzu: "Bleibt gesund! Kommt gut durch Corona, dass wir uns nächstes Jahr wiedersehen mit einem Haufen Leut'!".

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