Oerlenbach

Rhön-Maintal-Gruppe: Andreas Sandwall folgt auf Frank Kuhn

Im Rahmen der Verbandsversammlung der Rhön-Maintal-Gruppe gab es einige Änderungen personeller Art. Der Tätigkeitsbericht und die Bilanzen standen ebenfalls auf der Tagesordnung.
Andreas Sandwall (CSU) ist der neue stellvertretende Vorsitzende der Rhön-Maintal-Gruppe. Foto: Hans-Peter Hepp       -  Andreas Sandwall (CSU) ist der neue stellvertretende Vorsitzende der Rhön-Maintal-Gruppe. Foto: Hans-Peter Hepp
Andreas Sandwall (CSU) ist der neue stellvertretende Vorsitzende der Rhön-Maintal-Gruppe. Foto: Hans-Peter Hepp

Bei der Verbandsversammlung der Rhön-Maintal-Gruppe (RMG) in Poppenhausen kam es zu einigen Neubesetzungen. Für den ehemaligen Oerlenbacher Bürgermeister Franz Kuhn wurde Andreas Sandwall ( Bad Bocklet ) zum stellvertretenden Vorsitzenden der RMG gewählt, neue Mitglieder im Verbandsausschuss sind Nico Rogge ( Oerlenbach ) und Ulrich Werner (Bergrheinfeld). Sie wurden ebenso einstimmig in ihre Ämter bestellt wie der neue Stellvertreter. Bettina Bärmann und Willi Warmuth prüfen auch künftig die Kasse, Nico Rogge übernimmt den freigewordenen Platz im Verwaltungsrat des Kommunalunternehmens der RMG, vertreten wird er dort durch Sennfelds neuem Bürgermeister Oliver Schulze.

Walter Weinig , der Geschäftsleiter, präsentierte die Zahlen für das Geschäftsjahr 2018. Die Bilanzsumme belief sich auf rund 40,5 Millionen Euro und lag nur unwesentlich unter den Zahlen des Vorjahres. Weinig führte die hohe Eigenkapitalquote von über 70 Prozent als Pluspunkt an. Einige Werte waren rückläufig, der Geschäftsführer nannte die Aufwendungen zur Wassergewinnung und auch den Rückgang im Bereich Ortsnetzsanierungen im Jahr 2018.

Sowohl der Prüfungsbericht des Kommunalen Prüfungsverbandes, als auch der Bericht der örtlichen Vertreter belegten, dass die Buchführung der RMG korrekt war. Willi Warmuth (Dittelbrunn) verlas den ausführlichen Bericht der lokalen Prüfung, den er zusammen mit Bettina Bärmann (Niederwerrn) verfasst hatte. Es gab, so Warmuth, keinen Grund für Beanstandungen. Seinem Antrag auf Entlastung für die Jahresrechnung folgten alle anwesenden Vertreter der Gemeinden.

Im Jahresabschluss stehen rund 151 000 Euro Gewinn, den die RMG zur Senkung des Verlustvortrages (so Weinig) aus 2017 nutzt. Auch die Entlastung für den Jahresabschluss wurde ohne Gegenstimme vollzogen.

Walter Weinig und Alfred Eusemann (Betriebsleiter) präsentierten den aktuellen Tätigkeitsbericht der RMG. 24 000 Haushalte mit rund 100 000 Menschen erhalten ihr Wasser von der RMG; 63 Mitarbeiter und vier Azubis sorgen sich bei der Rhön-Main-Gruppe um den reibungslosen Ablauf. Die technischen Details beleuchtete Eusemann: Weyer, Poppenhausen und Waldberg sind derzeit Betriebsstätten der Gruppe. 1150 Kilometer misst das Rohrnetz der RMG, die Nord-Südachse gab Eusemann mit 60 Kilometer an.

Ohne Gegenstimme passierten der Wirtschaftsplan und der Finanzplan das Gremium. Für die langfristige Finanzplanung (2019-2023) kann die RMG einen Kredit von 2,5 Millionen Euro aufnehmen, der bei Bedarf - so Reinhold Stahl - stückweise in Anspruch genommen wird.

Sicher 2021, vielleicht aber schon in diesem Jahr, bezieht die RMG Wasser von der Stadt Schweinfurt . Die geringe Niederschlagsmenge und die sinkenden Grundwasserpegel führen dazu, dass in Spitzenzeiten nicht ausreichend kühles Nass aus den eigenen Quellen vorhanden ist.

Die Mitgliedsgemeinden der Rhön-Maintalgruppe gehören zu zwei Drittel dem Landkreis Schweinfurt an, ein Drittel zählt zu Bad Kissingen. Dazu kommen wenige Kommunen aus dem Bereich Rhön-Grabfeld. Der Vorsitzende "stammt" deshalb einer Tradition folgend aus dem Schweinfurter Gebiet, sein Stellvertreter wird aus dem Kreis der Kissinger Bürgermeisterriege gewählt.

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