LKR Bad Kissingen

Rhöner Metzger äußert sich: Qualität statt Quantität

Der Skandal beim Schlachtbetrieb Tönnies polarisiert die Gesellschaft. Ein Rhöner Metzgermeister übt Kritik an den Schlachthöfen, aber auch an der Politik und an den Kunden.
Vielen kleinen Betrieben fällt es schwer, mit den großen Schlachthöfen mitzuhalten.  Foto: Jan Woitas/dpa       -  Vielen kleinen Betrieben fällt es schwer, mit den großen Schlachthöfen mitzuhalten.  Foto: Jan Woitas/dpa
| Vielen kleinen Betrieben fällt es schwer, mit den großen Schlachthöfen mitzuhalten. Foto: Jan Woitas/dpa

Michael Voll ist gelernter Metzgermeister und Bio-Landwirt aus Langenleiten. Er hat eine Ammenkuhherde, die ganzjährig auf der Weide ist. Die Tiere schlachtet und vermarktet er selbst. Damit gehört er zu einer aussterbenden Art von Metzgern, die Tiere noch selbst schlachten. Andere Metzger der Umgebung kaufen laut Voll geschlachtete Tiere lokal zu. Doch diese kleinen Betriebe hätten es immer schwerer, weil sie nicht mit den großen Schlachthöfen konkurrieren können. Angefangen habe das um 2009, als die EU-Vorgaben fürs Schlachten sich verschärft hatten.

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