Schwärzelbach

Roland Brönner ist Bürgermeisterkandidat in Schwärzelbach

Es war schon die zweite Nominierungsversammlung der Wählergemeinschaft Schwärzelbach. Die erste war wegen eines Formfehlers ungültig.
Kandidiert für das Bürgermeisteramt: Roland Brönner. Gerd Schaar       -  Kandidiert für das Bürgermeisteramt: Roland Brönner. Gerd Schaar
| Kandidiert für das Bürgermeisteramt: Roland Brönner. Gerd Schaar

Roland Brönner, zurzeit Zweiter Bürgermeister der Gemeinde Wartmannsroth, ist jetzt auch offiziell Kandidat für die Bürgermeisterwahl im Frühjahr 2020. In einer zweiten Versammlung der Freien Wählergemeinschaft Schwärzelbach - die erste hatte wegen eines Formfehlers wiederholt werden müssen - wurde er nominiert. Außerdem stellte die Schwärzelbacher FWG die Kandidaten für die Wahl in den Gemeinderat zusammen.

Die erste Nominierungs-Versammlung war zu spät angekündigt worden. Damals hatten sich zahlreiche Anwohner eingefunden, was ein lebhaftes Interesse bekundete. Christian Kohlhepp leitete die Versammlung. Dass alles seine Richtigkeit mit den Abstimmzetteln hat, darüber wachte Protokollführer Armin Hahn. Jetzt, beim zweiten Mal, war nur ein Bruchteil der Besucher erschienen, der aber die Ergebnisse des ersten Termins bestätigte.

Die Liste der Gemeinderatskandidaten aus Schwärzelbach sieht wie folgt aus: Nach Roland Brönner wurden Christina Dollinger, Clarissa Schneider, Marcel Heim, Christoph Hoos, Maurice Vogler, Andreas Gunkel, Wolfgang Hahn , Michael Eusemann und Renate Bauer aufgestellt. Hinzu kam jetzt noch René Sell. Diese Liste erhielt 27 von 29 Stimmen. Wer aber den Ortsteil Schwärzelbach im Gemeinderat Wartmannroth vertreten wird, das entscheiden die Wähler endgültig bei ihrer Kommunalwahl im kommenden Frühjahr.

Roland Brönner ist Familienvater aus Neuwirtshaus, hat zwei Kinder und arbeitet in der IT-Branche. "Ich möchte vor allem das Leben in unserem Dorf lebenswerter machen. Jeder soll sich in seinem Ortsteil wohl fühlen und gerne dort wohnen. Ja, ich möchte die Dorfgemeinschaften stärken", sagt Brönner zur Zeitung. Allerdings möchte er auch gemeindeübergreifende und gemeinschaftliche Aktionen fördern, die einzelne Ortsteile alleine nicht leisten können. Die Dorferneuerungen böten dazu gestalterische Möglichkeiten. So zum Beispiel jene Projekte, die schon jetzt teilweise in der Durchführung seien. Als weitere Beispiele nennt Brönner gemeindeübergreifende Aktionen, etwa die monatliche Bürgerwanderung. Aber auch die unterschiedlichen Gestaltungen der Spielplätze oder die diversen Bestattungsformen in den einzelnen Friedhöfen lägen ihm am Herzen. Angesichts des ausgeschöpften Gewerbegebietes Limpelbach sei dort mit einer Erweiterung zu rechnen.

Brönner fasste jene Projekte, die er in naher Zukunft sehe, zusammen: Nämlich die Durchführung der Baumaßnahme Lindenplatz Schwärzelbach , den schon begonnenen Ausbau des Dorfplatzes Völkersleier, die Sanierungen der Ortsdurchfahrten in Wartmannsroth und Schwärzelbach , den Rathausplatz-Umbau samt Umfeld in Wartmannsroth, das Sportheim in Schwärzelbach , den Dorfplatz in Dittlofsroda mit Abriss des alten Pfarrhauses und Gestaltung rund ums Haus der Bäuerin sowie den Dorfplatz in Windheim.

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