Weißenbach

Roßbach/Rupboden: Bessere Verbindung zwischen den Dörfern

Fast eineinhalb Jahre dauerte der Ausbau der Kreisstraße zwischen Roßbach und Rupboden. Jetzt ist die Straße für den Verkehr - pünktlich zum Winteranfang - wieder befahrbar.
Steffen Kiesel, Norbert Zink, Helmut Nies, Wilhelm Friedrich, Thomas Bold, Roland Limpert und Sebastian Hobler (v.l.) begutachten die neue Straße KG 30. Julia Raab
Steffen Kiesel, Norbert Zink, Helmut Nies, Wilhelm Friedrich, Thomas Bold, Roland Limpert und Sebastian Hobler (v.l.) begutachten die neue Straße KG 30. Julia Raab

Landrat Thomas Bold ( CSU ) eröffnete am vergangenen Mittwoch offiziell die Straße KG30 zwischen Roßbach und Rupboden für die Bevölkerung. "Unser Ziel war es, die Straße vor dem Winter wieder befahrbar zu machen, und das ist uns gelungen", sagte Bold erfreut. Den letzten Schliff bekomme die Straße allerdings im kommenden Frühjahr. Dann soll noch die Feinschicht aufgetragen, Schutzplanken montiert und Bepflanzungen entlang der Straße durchgeführt werden.

Die "aktuell größte Straßenbaumaßnahme im Landkreis" gehöre zu den Bestrebungen des Landkreises, die Straßen Stück für Stück zu erneuern. Das betreffe in erster Linie die Kreisstraßen, an denen seit der Gebietsreform 1972 nichts mehr gemacht wurde. Und genau dazu gehört die Verbindungsstraße zwischen Roßbach und Rupboden.

Kurven entschärft

Durch die Baumaßnahme wurde die Straße auf sechs Meter verbreitert, erläuterte Bold weiter. "Der Verkehr - und hier vor allem der Schwerlastverkehr - hat in den vergangenen Jahrzehnten deutlich zugenommen", betonte der Landrat. Deshalb sei dieser Ausbau unumgänglich gewesen. Darüber hinaus sei eine Förderung in dem aktuell hohen Rahmen von 69 Prozent nur deshalb möglich, ergänzte er.

Ein Ziel der Baumaßnahme war es, die Straße sicherer und übersichtlicher zu machen. "Deshalb hat die Baufirma die Kurven entschärft und die Kuppen begradigt", erklärte der Landrat. Damit sehen die Verkehrsteilnehmer die Straße und den entgegenkommenden Verkehr wieder besser. Kreisrat und Zweiter Bürgermeister des Marktes Zeitlofs, Roland Limpert (PWG), betonte die Tragweite der Kreisstaße als Entlastung für die Staatsstraße 2289 von Bad Brückenau nach Zeitlofs: "Genau deshalb ist es für uns auch so wichtig, dass in dieser Dimension gebaut wurde."

Grunderwerb im Voraus

Die Investitionen in die Verbindungsstraßen des Marktes Zeitlofs freute Bürgermeister Wilhelm Friedrich ( CSU ) besonders: "Wir sind sehr dankbar, dass wir hier aktuell im Straßenausbau so bedacht werden ", sagte er und wies auf die ebenfalls laufende Baumaßnahme an der Staatsstraße 2289 hin. Zwar sei dieser Ausbau nicht in der Verantwortung des Landkreises, doch bedeuten beide Maßnahme einen großen Gewinn für die Marktgemeinde.

Steffen Kiesel, Bauleiter des Landkreises, beschrieb die Bauarbeiten von Beginn an: "Im Juli 2018 haben wir im ersten Abschnitt von der Kreuzung der KG 31 bis nach Rupboden aus begonnen." Der bereits vorgebaute Radweg zwischen Roßbach und Weißenbach sei während der Straßenbauarbeiten als Umleitungsstrecke genutzt worden. "Die Anlieger waren zum Glück sehr verständnisvoll", berichtete er. Für die Verbreiterung der Straße haben im Vorfeld Verhandlungen mit den Anliegern über den Grunderwerb stattgefunden. "Auch das haben wir in einem guten Rahmen hinbekommen."

Ansonsten habe es auch während der Baumaßnahme keine besonderen Vorkommnisse und vor allem keine Unfälle gegeben, fügte der Bauleiter hinzu. Den reibungslosen Ablauf bestätigten die beteiligten Bau- und Planungsfirmen. Norbert Zink, Polier der Baufirma August Ullrich , betonte: "Das war eine wirklich schöne Baustelle ohne Hindernisse." Auch Sebastian Hobler vom Planungsbüro Zehe in Bad Neustadt versicherte, es habe einen problemlosen Verlauf der Planungen im Vorfeld gegeben.

4 Millionen Euro kostet die gesamte Baumaßnahme.

3,2 Kilometer lang ist die vollausgebaute Straße.

650 Meter Radweg wurden als Verbindung zwischen Roßbach und Weißenbach neu gebaut.

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