Rothhausen

Rothhausens Feuerwehr-Fahrzeughalle wird zu klein

Der Ruf nach einem neuen Feuerwehrhaus wird laut: Denn die Fahrzeuge werden immer größer und passen dann nicht mehr in das alte Gebäude der Freiwilligen Feuerwehr Rothhausen.
Das derzeitige Feuerwehrhaus mit dem darüber liegenden Schützenhaus: Einst als Raiffeisen-Lagergebäude gebaut, entspricht es nicht mehr aktuellen Anforderungen für das Feuerwehrwesen. Darauf machte Kommandant Dominik Englert bei der Jahreshauptversammlung aufmerksam. Foto: Daniel Wiener       -  Das derzeitige Feuerwehrhaus mit dem darüber liegenden Schützenhaus: Einst als Raiffeisen-Lagergebäude gebaut, entspricht es nicht mehr aktuellen Anforderungen für das Feuerwehrwesen. Darauf machte Kommandant Dominik Englert bei der Jahreshauptversammlung aufmerksam. Foto: Daniel Wiener
Das derzeitige Feuerwehrhaus mit dem darüber liegenden Schützenhaus: Einst als Raiffeisen-Lagergebäude gebaut, entspricht es nicht mehr aktuellen Anforderungen für das Feuerwehrwesen. Darauf machte Kommandant Dominik Englert bei der Jahreshauptversammlung aufmerksam. Foto: Daniel Wiener

Sorgen bereiten dem 1. Kommandanten Dominik Englert bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Rothhausen die derzeitigen Unterstellmöglichkeiten im Feuerwehrhaus. Das jetzige Haus war ursprünglich ein Raiffeisenlager. Anfang der 1990er Jahre wurde dort eine Garage vergrößert und umgebaut. Doch mit einer Höhe von 2,78 Metern sei es heutzutage zu klein für ein künftiges Löschfahrzeug, auch wenn das aktuelle Löschgruppenfahrzeug 8/6 derzeit noch gut in Schuss ist.

Reine Fahrzeughalle günstiger

Des weiteren bestehe in der vorhandenen Fahrzeughalle keine Trennung von Fahrzeug und Einsatzkleidung. Eine vorgeschriebene Absauganlage kann auf Grund von Platzmangel nicht installiert werden. Die jetzige Ausfahrt stellt außerdem durch die geringe Torbreite eine hohe Unfallgefahr dar. Feuerwehrleute , die das Tor betreten, könnten, infolge von Unachtsamkeit und Hektik bei einer Alarmierung , durch das ausfahrende Fahrzeug zu Schaden kommen. Der Vorschlag zum Neubau einer reinen Fahrzeughalle mit zwei Stellplätzen wäre, so der Kommandant, im Gegensatz zu einem kompletten Neubau eines Feuerwehrhauses eine schnelle und kostengünstige Lösung. Um Kosten zu sparen, wäre eine reine Fahrzeughalle in der unmittelbaren Umgebung des jetzigen Feuerwehrhauses ausreichend. Sozialraum, Umkleide, Abstellkammer und Toiletten könnten somit im alten Gebäude weiter genutzt werden.

Vorsitzender Markus Terwart berichtete, dass das abgelaufene Jahr ganz im Zeichen des Festes der 3 Vereine stand, wobei die Feuerwehr ihr 140-jähriges Bestehen feierte.

Zu drei Einsätzen war die Freiwillige Feuerwehr Rothhausen ausgerückt, zählte 1. Kommandant Dominik Englert auf: jeweils Ölspuren, von Maßbach über Rothhausen nach Thundorf bzw. zwischen Rothhausen und Stadtlauringen; die dritte Alarmierung war ein Feldbrand zwischen Rothhausen und Thundorf, aufgrund eines Lagerschadens an einem Mähdrescher. Weitere Tätigkeiten waren Verkehrsregelungen bei Beerdigungen , Schützenproklamation, Maibaumfest, Florianstag, Martinsumzug, Ramadama, Allerseelen und Kinderkleiderbasar sowie den Feierlichkeiten vom Fest der 3 Vereine. Außerdem wurde der Florianstag 2019 in Rothhausen gefeiert. Festzugteilnahmen gab es in Seubrigshausen, Kleinwenkheim , Rannungen, Poppenlauer und Thundorf

Neuer Gerätewart

Neuer Gerätewart wird zukünftig Maximilian Gock sein, der einen entsprechenden Lehrgang absolvierte.Im Frühjahr 2020 ist eine modulare Truppausbildung für zwei Personen angedacht sowie ein Leistungsabzeichen nach fünf Jahren wieder zu absolvieren. Zum Festzug in Stadtlauringen wurde die Wehr eingeladen.

Neu in die Wehr wurden Jonas Mohr, Elia Rehfeld, Leonard Terwart und Felix Hasenkopf aufgenommen.

Ein Dank an die Gemeinde erging für die Beschaffung von weiterem Equipment für den Atemschutz. Außerdem wurde die Heckpumpe des Feuerwehrfahrzeuges überholt. Auf der Wunschliste des Kommandanten für dieses Jahr steht ein Stromerzeuger sowie eine Handkehrmaschine zum Beseitigen des Spezialstreugutes bei Ölspuren. Des Weiteren seien Jugendanzüge, ein zugelassener Beleuchtungssatz und für Atemschutzgeräteträger passende Lampen unbedingt erforderlich.

Neuer Mannschaftstransportwagen benötigt

Ein dickerer Brocken könnte jedoch die Anschaffung eines Mannschaftstransportwagens werden, mutmaßte Englert. Dieser sei jedoch notwendig, um den gesetzlichen Verpflichtungen zum Transport von Atemschutzausrüstung gerecht zu werden. Bislang werden einige Transporte in Privat-Pkw abgewickelt, was aus versicherungstechnischen Gründen bedenklich sei. Das vorhandene Feuerwehrfahrzeug kann nicht genutzt werden, da es am Standort zur Einsatzbereitschaft vorgehalten werden muss. Selbstverständlich könnte ein solcher Mannschaftstransportwagen von allen Feuerwehren der Gemeinde Thundorf genutzt werden.

1. Bürgermeister Egon Klöffel betonte, er sehe die Feuerwehr als sehr wichtigen Punkt in der Gemeinde. So wurden auch die letzten Jahre die dringenden Anschaffungen gedeckt.Über eine neue Fahrzeughalle bzw. eines Mannschaftstransportwagens müsse der neue Gemeinderat entscheiden.

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