Rupboden

Rupboden: Straße ab 13. Dezember wieder befahrbar

Der Ausbau der Staatsstraße zwischen Wernarz und Rupboden ist dem Zeitplan voraus. Während des Winters wird die Umleitungsstrecke aufgehoben.
Zwei Bauarbeiter pflastern einen Regenablauf am Rande der neu gebauten Straße. Foto: Ulrike Müller
Zwei Bauarbeiter pflastern einen Regenablauf am Rande der neu gebauten Straße. Foto: Ulrike Müller

Bauleiter Thomas Schuhmann und seine Leute von der Firma Stolz aus Hammelburg können stolz auf sich sein: Eigentlich hätte bis Ende November der Abschnitt von Wernarz bis Schmidthof ausgebaut werden sollen. Die Bauarbeiter aber kamen deutlich schneller voran. Bis Rupboden , wo die Unterführung in Richtung Hirschgraben abzweigt, ist die Straße praktisch fertig. Nur einige Restarbeiten stehen noch aus.

Selbst die Leitplanken werden heuer noch in die Erde geschlagen, berichtet Schuhmann. Aktuell pflastern die Bauarbeiter die Wasserabläufe. Bis zum 13. Dezember würden die Arbeiten noch dauern, sagt der Bauleiter. Danach ist die Straße erst einmal wieder für den Verkehr freigegeben. Nach dem Winter läuft der zweite Bauabschnitt an. Erst dann müssen Autofahrer wieder mit neuen Umleitungen und Ampelschaltungen rechnen.

Die gesamte Region hat jahrzehntelang gewartet, dass die berüchtigte Holperpiste endlich ausgebaut wird. Zuletzt hatte ein Hangrutsch die Situation verschärft. Nun aber ist dieses Kapitel bald abgeschlossen. Eine deutliche Verbreiterung von etwa einem Meter und die Entschärfung der engen Kurve zwischen Schmidthof und Rupboden verbessern das Fahrgefühl schon jetzt. Nur auf dem recht überschaubaren Abschnitt zwischen Hirschgraben und der großen Kreuzung in Rupboden holpert es noch mächtig gewaltig.

Radweg wurde verlegt

Damit die Kurve entschärft werden konnte, ist der neue Rhönexpress Bahn-Radweg auf einer Länge von 200 bis 300 Metern verlegt worden. Dies hatte im Vorfeld der Baumaßnahme für Wirbel gesorgt, immerhin ist der Radweg erst im Sommer 2018 gebaut worden. Die Rhönallianz und das Staatliche Bauamt Schweinfurt hatten sich bei der Planung nicht abstimmen können. Da die Gemeinden einen unfertigen Radweg aber vermeiden wollten, kam es zu dieser Situation (wir berichteten).

Beim flüchtigen Blick im Vorbeifahren fällt das allerdings kaum auf. Aktuell nutzen Busfahrer, der Rettungsdienst und die Polizei den Radweg ab Schmidthof, um auf schnellstem Wege nach Rupboden zu kommen. Eine Schranke lässt sich per Fernbedienung öffnen, erklärt Schuhmann. Ab Mitte Dezember wird der Radweg aber wieder Sportlern und Spaziergängern vorbehalten sein.

Im nächste Jahr stellen die Bauarbeiter den Rest der Straße fertig. Dabei wird auch die Kreuzung im Ortskern von Rupboden saniert. Bis August werden die Arbeiten wohl abschlossen sein, schätzt der Bauleiter. Mit einer Vollsperrung müssen Autofahrer aber höchstens für zwei Monate rechnen. "Die Baukosten sind wie geplant", ergänzt Schuhmann noch.

Die Schäden an der Umleitungsstrecke - seit Ende Juni wird der Verkehr über Modlos nach Bad Brückenau geleitet - bessert die Baufirma erst ganz am Ende aus. Gerade der Schwerlastverkehr hat Spuren hinterlassen und beispielsweise die Bankette beschädigt. Die Strecke vorher wieder herzustellen, mache einfach keinen Sinn, ließ der Bauleiter durchblicken.

3500 Tonnen Asphalt wurden im September benötigt, um den bisherigen Streckenabschnitt fertigzustellen.

1700 Meter der Straße sind bereits ausgebaut. Insgesamt wird ein Abschnitt von 2,5 Kilometern Länge erneuert.

4,2 Millionen Euro kostet die gesamte Baumaßnahme. Das Staatliche Bauamt in Schweinfurt koordiniert die Arbeiten.

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