Schondra

Schondras Marktgemeinde beteiligt sich an Höfebonusregelung

Das schnelle Internet, die Jahresrechnung und die vorzeitige Baufreigabe für die Generalsanierung der Kindertagesstätte beschäftigten Schondras Räte.
Einstimmig befürwortete  Schondras Marktgemeinderat die Beteiligung am 2. Bayerischen Auswahlverfahren zum Ausbau von Hochgeschwindigkeitsnetzen. Foto: Archiv/Uli Deck/dpa
Einstimmig befürwortete Schondras Marktgemeinderat die Beteiligung am 2. Bayerischen Auswahlverfahren zum Ausbau von Hochgeschwindigkeitsnetzen. Foto: Archiv/Uli Deck/dpa
Einstimmig befürwortete der Schondras Marktgemeinderat in seiner Sitzung die Beteiligung am 2. Bayerischen Auswahlverfahren zum Ausbau von Hochgeschwindigkeitsnetzen, die sogenannte Höfebonusregelung. Enrico Meierhof vom Büro Reuther NetConsulting (Bad Staffelstein) hatte zu Beginn der Sitzung ausführlich die Rahmendaten und die vorbereitenden Schritte des Programms erläutert.

Ziel ist es, eine nahezu flächendeckende Versorgung von mindestens 30 MBit/s im gesamten Gemeindegebiet zu erreichen. Das Erschließungsgebiet umfasst alle entfernten Bereiche, die nicht in dem von der Telekom vorgesehenen Ausbaubereich liegen, also Obergeiersnest, Schmittrain , die Ziegelhütte Singenrain, die Kläranlage, die Wasserversorgungsanlagen des Marktes, die Kläranlage Oberleichtersbach und zwei landwirtschaftliche Gebäude. Nicht berücksichtigt wird auf Vorschlag von Bürgermeister Bernold Martin (CSU) die Rastanlage Rhön. Die Maßnahme soll bis zu einer Deckungslücke von maximal 300.000 Euro durchgeführt werden.

Meierhof stellte außerdem den FTTB-Masterplan vor, nach dem das gesamte Netz mit Glasfaserkabeln ausgebaut wird. Außerdem liegt mit diesem Plan auch ein strukturiertes Netz für
alle Infrastruktursysteme vor.


Grünes Licht für Ausschreibungen für Generalsanierung

Bürgermeister Martin gab bekannt, dass von der Regierung von Unterfranken die
vorzeitige Baufreigabe für die Generalsanierung der Kindertagesstätte St. Anna erteilt worden
sei, so dass nun die Ausschreibungen vorgenommen werden können.

Die Firma FL Invest kann im Gewerbegebiet Märzgrund eine Brandwand zwischen ihren Lagerhallen und den Gebäuden einer Nachbarfirma errichten. Von den Festsetzungen des Bebauungsplanes erteilte das Gremium das gemeindliche Einvernehmen, da das Landratsamt die Maßnahme aus Gründen des Brandschutzes für dringend erforderlich ansieht.


Zuschuss für Bergwacht erhöht

Dem Antrag der Bergwacht Oberbach auf Gewährung eines Zuschusses für die Erweiterung der vorhandenen Bergrettungswache stimmte das Gremium zu. Der vorgeschlagene Beitrag in Höhe von 815 Euro wurde auf Antrag von Bürgermeister Martin auf 1000 Euro erhöht.

Für den Ersatzneubau der Talbrücke Thulba der BAB 7 sind Kompensationsmaßnahmen
erforderlich. Die dafür notwendigen Ausgleichsflächen liegen im Bereich des Kreßberges und
sind im Eigentum der Autobahnverwaltung; da der Markt seine Belange nicht berührt sieht,
stimmte der Gemeinderat der Maßnahme zu.

Bürgermeister Martin informierte das Gremium über das Ergebnis der Jahresrechnung 2017.
Demnach betrug die Summe der Soll-Einnahmen 4,2 Millionen Euro, die der Soll-Ausgaben 4,3
Millionen Euro. Dem Vermögenshaushalt wurden 942.000 Euro zugeführt. Wie der Bürgermeister
betonte, befinden sich in der Rücklage immer noch 4,3 Millionen Euro, obwohl die Rücklagenentnahme im abgelaufenen Jahr 151.000 Euro betragen habe.

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