Langendorf

Schule will ans Glasfaser

Glasfaseranschlüsse für die öffentlichen Schulen werden aktuell mit einem Fördersatz von bis zu 50 000 Euro versehen. Davon will auch die Johannes-Petri-Schule profitieren.
Die Petri-Schule will einen Glasfaseranschluss beantragen, der auch der Arbeit im Computerraum zugutekommt, den der Schulverbands-Ausschuss besichtigte.  Foto: Winfried Ehling       -  Die Petri-Schule will einen Glasfaseranschluss beantragen, der auch der Arbeit im Computerraum zugutekommt, den der Schulverbands-Ausschuss besichtigte.  Foto: Winfried Ehling
Die Petri-Schule will einen Glasfaseranschluss beantragen, der auch der Arbeit im Computerraum zugutekommt, den der Schulverbands-Ausschuss besichtigte. Foto: Winfried Ehling

Welche Finanzmittel der Johannes-Petri-Schule im neuen Jahr zur Verfügung stehen, entschied die Schulverbandsversammlung nach dem Kalkulations-Entwurf von Kämmerer Andreas Mützel. Dass der Etat über dem Vorjahresergebnis liegt, war den Mitgliedern klar, doch hielt sich die Steigerung mit 10 000 Euro in moderaten Grenzen.

In Einnahmen und Ausgaben ausgeglichen, sind 521 000 Euro für den Betrieb der Schulen in Langendorf und Fuchsstadt vorgesehen. Eine Erhöhung erwartet der Verband bei den Zuschüssen. Ins Auge fällt jedoch auch der ungedeckte Bedarf bei der Schulverbandsumlage, da die Rücklagen aufgebraucht sind und keine Zuführung aus dem Vermögens-Haushalt möglich ist.

Die aktuelle Schülerzahl ist nach mehreren Jahren endlich einmal um vier Schüler gewachsen. Derzeit entsendet der Markt Elfershausen 129 Schüler, die Gemeinde Fuchsstadt 96 Schüler und Hammelburg eine Schülerin die Petri-Schule. Die Verbandsumlage je Schüler beträgt für 2020 knapp 1600 Euro, somit rund 40 Euro pro Schüler mehr als im Vorjahr. Gegen die Haushaltssatzung und den Stellenplan gab es keine Einwände.

Die örtliche Rechnungsprüfung 2018 nahmen Prüfungsausschuss-Vorsitzender Bürgermeister Peter Hart , Gemeinderätin Christine Neeb-Wittmann und Vize-Bürgermeisterin Rita Schaupp vor. Das Ergebnis lag im Verwaltungshaushalt unter dem Ansatz, im Vermögenshaushalt wurde der Haushaltsansatz um 5880 Euro überschritten. Rund 47 000 Euro konnten zum Jahresende der allgemeinen Rücklage zugeführt werden. Wie Hart erklärte, gab es weder überplanmäßige noch außerplanmäßige Ausgaben. Die klar geführten Unterlagen enthielten im Stichproben-Schema keine sach- und artfremden Kosten . Die Feststellung und Entlastung der Jahresrechnung passierte einmütig.

Bustransport wird teurer

Der Schülertransport wird teurer. Wie der Kreisomnibusbetrieb (KOB) in einem Schreiben ankündigte, steigt die Kilometervergütung für den Schulverband ab dem 1. Januar von 1,82 Euro auf 1,96 Euro netto. Begründet wird die Erhöhung mit gestiegenen Kosten . Deshalb sieht sich der KOB gezwungen, die Kilometervergütung anzupassen. Im Jahresabschluss errechnet Geschäftsführer Claus Schubert sogar einen Durchschnittspreis pro Kilometer von 2,15 Euro. Hart hielt diese Steigerung, für die der Schulverband insgesamt 5000 Euro mehr auf den Tisch legen muss, für gerechtfertigt. Das Gremium stimmte einmütig zu.

Als geplante Anschaffungen für den Schulbedarf im Jahr 2020 meldete Schulleiterin Brigitte Dehe Lehrerpulte für die beiden Schulhäuser an. Auch dafür gab der Ausschuss grünes Licht. Es werden fünf Lehrerpulte zum Stückpreis von 500 Euro erworben, vier erhält das Schulgebäude in Langendorf , eines die Schule in Fuchsstadt. Die Unterrichts- und Lehrmittel für das ablaufende Jahr betrugen ca. 10 600 Euro. Der Auszahlung stimmten die Mitglieder nachträglich zu.

Glasfaseranschlüsse für die öffentlichen Schulen werden aktuell mit einem Fördersatz von bis zu 50 000 Euro versehen. Der Schulverband sieht hier die Chance, solche Anschlüsse installieren zu lassen und will die Ausschreibung für beide Schulgebäude durchführen. Die Kosten dafür belaufen sich auf etwa 4000 Euro. Dem Auftrag für Beratungs- und Planungsleistungen stimmten die Mitglieder zu.

Das WiM-Projekt, das im vorigen Jahr Einzug in der Johannes-Petri-Schule hielt, soll auch im neuen Jahr weiterlaufen, entschieden die Ausschussmitglieder. Da es mit Spenden unterstützt wird, hoffen die Versammelten auf verstärkte Spendenbereitschaft, um die Kooperation mit der Bayerischen Musikakademie weiterführen zu können.

Schulessen

Vorsitzender Hart und sein Stellvertreter Karlheinz Kickuth brachten eine Variante zur Schulspeisung ein. Die Nürnberger "Kitafino" sucht dafür örtliche Caterer aus - in Hammelburg ist dies Claus Schmitt - die das am Vortag angemeldete Mittagessen an die Schulen ausliefern. Die Eltern gehen dafür in Vorleistung. Schulleiterin Dehe erwartet jedoch, dass das Essen aufgewertet und zum Beispiel auch Vegetarisches angeboten wird. Über diesen Punkt will der Ausschuss noch entscheiden.

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