Hammelburg

Schulfest zum Jubiläum des Frobenius-Gymnasiums

Das Frobenius-Gymnasium kann auf eine 350-jährige Geschichte zurückblicken. Das feiern Schüler und Lehrer mit einem vielfältigen Programm.
Die Ausstellung über die Geschichte des Frobenius-Gymnasiums stößt auf großes Interesse. Foto: Winfried Ehling
Die Ausstellung über die Geschichte des Frobenius-Gymnasiums stößt auf großes Interesse. Foto: Winfried Ehling

Anlässlich des 350. Jubiläums des Frobenius-Gymnasiums haben Schüler und Lehrer ein buntes Schulfest organisiert. In den Klassenzimmern und Räumen der Bildungseinrichtung gab es Unterhaltung und Information, Kultur- und gastronomische Angebote. So erlebte das Gymnasium einen wahren Besucheransturm.

Schulleiter Matthias Ludolph begrüßte die Gäste in der Aula. Er erklärte, dass alle Beteiligten lange auf die Projekte und Aktionen hinarbeiteten, was die Besucher mit Beifall würdigten. Der Dank des Schulleiters galt den fleißigen Helfern und speziell Kerstin Köhler, Mitarbeiterin in der Schulleitung. Sie war für die Planung des Schulfests verantwortlich.

Ein Bühnenstück bildet dann den Auftakt für einen Rundgang im Gymnasium. Auf dem Programm standen zum Beispiel Tanzvorstellungen verschiedener Klassen in der Sporthalle, Kino und ein Sinnes-Parcours. Die Besucher konnten auch wie zu Beginn des 20. Jahrhunderts Schreiben lernen.

Ein Bobby-Car-Rennen und Limbo-Dance waren weitere Projekte. An einer Wand mit dem Jubiläumslogo konnten sich die Besucher sich mit einem Handabdruck verewigen. Sie konnten auch zwischen einer Fotobox, einem Quiz, und Human Soccer wählen.

An verschiedenen Stellen im Gebäude zeigte die Theatergruppe kurze Szenen. Der Innenhof wurde zu einer Eine Skulpturen-Galerie. Bei Führungen wurde auch einer der Schutzräume aus dem Kalten Krieg geöffnet. Alexander Kneuer und seine Schüler erklärten die Geschichte der mechanischen Musikaufzeichnung mit Phonographen und die Entwicklung bis zum heutigen Streaming.

Auf große Resonanz stieß die Ausstellung über die Geschichte des Frobenius-Gymnasiums, die auch zahlreiche ehemalige Lehrer und Schüler in ihren Bann zog. Detailliert ausgearbeitet, zeigt sie anhand einer Zeitlinie sowie mit Dokumenten und Bildern die Entwicklung des Gymnasiums seit 1669, als ein Vertrag zwischen dem Rat der Stadt und den Franziskanern vom Kloster Altstadt eine Schule mit gymnasialem Bildungsangebot begründete. Im Jahr 1844 entstand die Königlich Bayerische Lateinschule, die 1909 zum Progymnasium wurde.

Zehn Jahre später durften erstmals auch Schülerinnen dort lernen. Nach dem Krieg war das Progymnasium mit Realschule auf Räume im Rathaus, im Kellereischloss und im Verwaltungsgebäude verteilt. Im Jahr 1960 bekam das Frobenius-Gymnasium seinen heutigen Namen, nach dem Buchdrucker und Verleger Johann Froben. Der Namensgeber stand im Austausch mit Erasmus von Rotterdam und ist mit diesem in der Ausstellung dargestellt. Verewigt ist Frobenius auch auf einem Ölgemälde von Fritz Ringelmann im Rathaus.

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