Machtilshausen

Schwalbenquartier im Stall

Ein Schauspiel, das jedes Jahr zur gleichen Zeit stattfindet, gibt es in einem Kuhstall in Machtilshausen zu beobachten. In diesem Jahr sind aber wesentlich mehr Schwalben beteiligt.
Dicht an dicht sitzen die Schwalben unter dem Stalldach auf den Leitungen. Foto: Alfons Mützel       -  Dicht an dicht sitzen die Schwalben unter dem Stalldach auf den Leitungen. Foto: Alfons Mützel
| Dicht an dicht sitzen die Schwalben unter dem Stalldach auf den Leitungen. Foto: Alfons Mützel

"Mariä Geburt fliegen alle Schwalben furt - bleiben sie noch da, ist der Winter nicht nah" weiß sicher noch der Eine oder die Andere über das Fest zu sagen, das am 8. September gefeiert wird. Und in der Tat - in der ersten Septemberhälfte sammeln sich die Schwalben und ziehen in großen Schwärmen gen Süden. Unsere Vorfahren, die beobachtet hatten, dass die Schwalben um Mariä Verkündigung (25. März) kommen und um Mariä Geburt (8. September) wieder zurückfliegen - haben die Schwalbe zum Symboltier Mariens gemacht. Die Schwalbe gilt deshalb als Marien- oder Muttergottesvogel.

Im Kuhstall in Machtilshausen haben sich in diesem Jahr seit Anfang September sehr viele Schwalben am frühen Morgen gegen drei Uhr versammelt. Die Aufputz-Leitungen, waren voll besetzt - es hat nur so "gewimmelt", und auch das Geräuschepensum war dementsprechend hoch.

Die Bilder können hiervon nur einen kleinen Ausschnitt zeigen - denn sobald die Stalltüren zur Fütterung geöffnet wurden, flogen die Schwalben mit lautem "Gezetere" davon, um zur Insekten-Jagd zu starten. red

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