Volkershausen

Seit 70 Jahren sind de Lasbergs unzertrennlich

Trotz Schicksalsschlägen haben sie sich ihren Humor bewahrt.
Brundhilde und Albert de Lasberg feiern am 16. Juli die Gnadenhochzeit. Sie sind seit 70 Jahren verheiratet.  Foto: Philipp Bauernschubert
Brundhilde und Albert de Lasberg feiern am 16. Juli die Gnadenhochzeit. Sie sind seit 70 Jahren verheiratet. Foto: Philipp Bauernschubert

Ihre Gnadenhochzeit feiern am 16. Juli Brunhilde und Albert de Lasberg in der Ballingshäuser Straße in Volkershausen . 70 Jahre unzertrennlich und immer füreinander da, zeigen sich beide trotz einiger Schicksalschläge dankbar und humorvoll.

Albert de Lasberg wurde am 18. März 1927 in Duisburg geboren, besuchte dort die Volksschule, erlernte den Beruf eines Maschinenschlossers und kam nach der Gefangenschaft zum Wasserschifffahrtsamt Duisburg. Hier im Haus der Schifffahrt lernte er seine Frau Brunhilde beim Tanzen kennen. Brunhilde geb. Noreike wurde am 24. September 1927 in Kahlau/Ostpreußen geboren. Ihre Eltern waren umgekommen und so musste sie im Alter von 16 Jahren aus ihrer Heimat raus. Auf Umwegen kam sie nach Duisburg und lernte ihren Albert im Oktober 1947 kennen.

Anlässlich der Hochzeit ihrer Schwester, die in Volkershausen wohnt, haben sich die beiden verlobt und am 16. Juli 1947 in Duisburg den Bund fürs Leben geschlossen. Aus dieser Ehe ging eine Tochter und zwei Enkel hervor. Auf die Frage "Was schätzt Du an Deinem Partner bzw. Partnerin", antwortete Albert "alles" und seine Ehefrau Brunhilde schätzt an ihrem Albert vor allem seine "Verlässlichkeit und Treue". Ihre Hobbys sind und waren bei ihr Handarbeiten, Häkeln, Singen im Kirchenchor, beim Sportverein, Frauenkreis und aktiv in der evangelischen Kirchengemeinde. Er beschäftigte sich im Ruhestand mit Laubsägearbeiten und vor allem in seinem Garten. Beide sind als passives Mitglied beim VfB Volkershausen engagiert und interessieren sich durch die Presse und Medien am Weltgeschehen. Ein schwerer Schlag war für Albert de Lasberg, als bei ihm mit 80 Jahren Darmkrebs diagnostiziert wurde. Ein paar Tage danach, noch im Krankenhaus wachte er eines Morgen auf und konnte nicht mehr sehen und das bis zum heutigen Tag. Trotzdem haben beide noch einen gesunden Humor, denn Brunhilde sagt: "Ich habe alles richtig gemacht", und Albert meint: "Es ist besser gelaufen als ich gedacht habe. Ich war Soldat, habe meine liebe Frau kennen gelernt und den Krebs überstanden, was will man mehr". mib

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