Oberthulba

Sorgen um den Waldbestand

Zur Bürgerversammlung begrüßten Bürgermeister Gotthard Schlereth und Ortsbeauftragten Klaus Kunder die Hetzloser Bürger im Feuerwehrhaus.
Ortsbeauftragter Klaus Kunder begrüßt Bürgermeister Gotthard Schlereth zur Bürgerversammlung. Foto: Gerd Schaar
Ortsbeauftragter Klaus Kunder begrüßt Bürgermeister Gotthard Schlereth zur Bürgerversammlung. Foto: Gerd Schaar

Auch in Hetzlos war es die letzte Bürgerversammlung für den amtierenden Bürgermeister Gotthard Schlereth . Zusammen mit dem Ortsbeauftragten Klaus Kunder (WG Hetzlos) begrüßte er die Anwohner im Feuerwehrhaus. Während Schlereth im kommenden Jahr nicht mehr für das Bürgermeisteramt kandidieren will, erklärte sich Kunder als Hetzloser Kandidat für den Gemeinderat 2020 des Marktes Oberthulba bereit.

Borkenkäfer macht sich breit

Die Anwohner machten sich Sorgen um den Waldbestand. Angesichts der immensen Schäden durch den Borkenkäfer einerseits und durch die Trockenheit andererseits gebe es riesige Probleme in den Wäldern. Die Holzpreise seien zurzeit niedrig wegen der Vermarktung, denn das Schadholz überschwemme den Holzmarkt. Außerdem sei mit dem Anstieg des Beförsterungsentgeltes zu rechnen, was Schlereth bestätigen konnte.

Das Management über das Sturmflutenrisiko war ein weiteres Thema, das die Hetzloser interessierte. Zu viele Flächen seien versiegelt, und ein geordneter Ablauf von extremen Regenfällen nicht gesichert. "Ich habe mir eine private Zisterne gebaut", sagte ein Anwohner. Damit wolle er sowohl dem Hochwasser als auch dem Wassermangel in Trockenzeiten begegnen. Allerdings bestünden nur geringe Aussichten auf eine staatliche Förderung dieses Projektes, bedauerte Schlereth. Bezüglich des Winterdienstes meinte er: "Im Rahmen der Leistungsfähigkeit wird dieser vom Bauhof der Marktgemeinde erbracht." Wie gut, dass es jetzt einen zusätzlichen Traktor dort gibt, der samt umfangreichen Zusatzgeräten von der Gemeinde angeschafft wurde.

Er sehe momentan keine Flächen für Photovoltaikanlagen in Hetzlos, beantwortete Schlereth eine Nachfrage. Gemeldet wurde ein schlechter Handyempfang im Bereich der Bachstraße. In seiner Rückschau berichtete Schlereth von sanierten Gräben und Banketten in Hetzlos. Ein Baum sei im Friedhofsbereich gefällt und neue Grünflächen in Planung. Die Brunnenstube sei saniert und die Malerarbeiten für die alte Schule seien zur Zufriedenheit erledigt.

Fünf freie Bauplätze

In seinem Bericht über die Grüngitteraktionen lobte Schlereth die umsichtige Mitarbeit von Landwirten wie zum Beispiel den Hetzloser Betrieb Eisenhauer. Im kleinsten und entferntesten von Oberthulba gelegenen Ortsteil Hetzlos seien noch fünf unbebaute Bauplätze vorhanden.

Kunder wies darauf hin, dass noch bauliche Erweiterungsmaßnahmen für das Feuerwehrhaus anstünden. So zum Beispiel im Küchenbereich. Die Planung wachse mit den Anwohnern. Gute Jugendarbeit bescheinigte Kunder der Dorfjugend.

Zufrieden war Schlereth am Ende der Bürgerversammlung: "Die Hetzloser waren immer fair und sachlich - dieser Ort ist ein sicherer Außenposten des Marktes Oberthulba ."

Schlagworte

  • Oberthulba
  • Gotthard Schlereth
  • Hochwasser und Überschwemmung
  • Jugendsozialarbeit
  • Marktgemeinden
  • Probleme und Krisen
  • Regen
  • Regenchaos
  • Wald und Waldgebiete
  • Waldbestände
  • Wasserknappheit
Lädt

Schlagwort zu
„Meine Themen“

hinzufügen

Sie haben bereits
/ 15 Themen gewählt

bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits

entfernen

Um "Meine Themen" nutzen zu können müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen

zustimmen
0 0
Kommentar schreiben

Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!