Hammelburg

Spende anlässlich der Einweihung der neuen WGH-Wohnhäuser

Die Wohnungsbaugenossenschaft Hammelburg feiert ihr Bauprojekt - und ein Jubiläum.
Spendenübergabe an die Tafel: WGH-Geschäftsführer Marco Lummel, Bruno Holzinger (Tafel), Bürgermeister Armin Warmuth, Luise Smolik (Tafel) und Reiner Reuß, WGH-Vorstandsmitglied. Foto: Arkadius Guzy
Spendenübergabe an die Tafel: WGH-Geschäftsführer Marco Lummel, Bruno Holzinger (Tafel), Bürgermeister Armin Warmuth, Luise Smolik (Tafel) und Reiner Reuß, WGH-Vorstandsmitglied. Foto: Arkadius Guzy

Nachdem die beiden neuen Mehrfamilienhäuser der Wohnungsbaugenossenschaft Hammelburg (WGH) komplett bezogen sind, fand nun die Einweihungsfeier mit den Verantwortlichen, den Handwerkern und den Mietern statt.

Von einem Leuchtturmprojekt und der größten Baumaßnahme in der Geschichte der WGH sprach Armin Warmuth ( CSU ), Bürgermeister und Vorstandsmitglied der Genossenschaft. Er skizzierte die Entwicklung seit den ersten Überlegungen im Mai 2015.

Die Geschichte des Baus griff auch der damalige Vorstandsvorsitzende Georg Sell auf. Er erinnerte zugleich an die Gründung der WGH vor 70 Jahren. Diese sei 1949 aus der Wohnungsnot nach dem Krieg entstanden. "In der Weinbergstraße haben wir angefangen", sagte Sell.

Die Baukosten für die beiden neuen Wohnblocks werden sich laut WGH-Geschäftsführer Marco Lummel wohl bei rund 4,3 Millionen Euro einpendeln. "Wir haben immer gesagt, dass es dabei keinen Instandhaltungsstau bei anderen Objekten geben darf", erklärte er. Als Beleg informierte er über die Vergabe eines Sanierungsauftrags von 50 000 bis 60 000 Euro. Damit soll noch im Herbst das Dach eines Gebäudes in der Adolph-Kolping-Straße erneuert werden.

Auch Architekt Marcus Seifert blickte auf den Verlauf des Baus zurück. Für ihn seien die kurzen Wege, die unkomplizierten Absprachen hilfreich gewesen.

Nachdem die Pfarrer Robert Augustin und Thomas Eschenbacher die beiden Häuser gesegnet hatten, überreichten die Verantwortlichen der WGH eine Spende an die Hammelburger Tafel. Der Verein kann die 500 Euro gut gebrauchen. Denn wie Luise Smolik, Schatzmeisterin bei der Tafel, erklärte, muss eines der Fahrzeuge demnächst ausgetauscht werden.

Ganz abgeschlossen sind die Arbeiten an den beiden Häusern jedoch nicht: Die Grünanlagen sind noch nicht komplett fertig.

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