RHÖNAUTOBAHN

Sperrung der Rastplätze zieht sich länger hin

Manche Fernfahrer verrücken diese Hütchen, um die Sperrung zu umgehen.WOLFGANG DÜNNEBIER
Manche Fernfahrer verrücken diese Hütchen, um die Sperrung zu umgehen.WOLFGANG DÜNNEBIER Foto: Foto:

Mehr Sitzfleisch als sonst brauchen möglicherweise Reisende, die auf der Rhönautobahn unterwegs sind. Es kann nämlich etwas länger dauern, einen Rastplatz zu finden. Einige davon hat die Autobahndirektion Nordbayern aus Sicherheitsgründen gesperrt, weil die Bäume dort stark vom Eichenprozessionsspinner befallen sind. Die Tiere können bei Menschen schwere gesundheitliche Schäden hinterlassen.

Nun dauern die Einschränkungen länger als geplant. Ursprünglich war die mechanische Bekämpfung ab Mitte Juni vorgesehen.

Doch eine Fachfirma konnte erst Anfang Juli damit beginnen, die Raupen abzulesen. Aufgrund der Witterung verzögerte sich die Verpuppung der Raupen, teilt die Autobahndirektion Nürnberg auf Nachfrage mit.

Statt Mitte August soll das Vorhaben jetzt Ende August abgeschlossen sein. Nach und nach werden die Rastplätze wieder geöffnet. Betroffen seien nur kleinere Parkplätze, Rastanlagen bleiben zum Tanken und Einkehren durchwegs befahrbar. Sie können weiterhin genutzt werden.

Fernfahrer parken trotzdem

Erwartungsgemäß stoßen die Einschränkungen bei Fernfahrern nicht auf Begeisterung. Plätze zum Einhalten der Ruhezeiten sind sowieso rar gesät.

Deswegen werden die Sperrschilder häufig missachtet und die Hütchen zur Verkehrslenkung öfter kurzerhand beiseite geschoben. So auch am Donnerstagvormittag zwischen dem Anschlussstellen Hammelburg und Wasserlosen.

Immer wieder müssen Mitarbeiter der Autobahnmeisterei Oberthulba die Sperrung bei Kontrollfahrten wieder zurechtrücken. Betroffen von der Aktion sind in Unterfranken auch die A 3 und die A 71. (dübi)

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