Schildeck

Tatort Afrikanische Schweinepest

Die Mitarbeiter der Straßenmeisterei Oerlenbach sowie des Naturparks übten bei Schildeck unter möglichst realen Bedingungen den Ernstfall - vom Anlegen der Schutzkleidung über eine Probenentnahme, der Bergung und dem Abtransport des Wildes.
Die Bergung eines verendeten Wildschweins wurde praxisnah geprobt. Foto: Marion Eckert       -  Die Bergung eines verendeten Wildschweins wurde praxisnah geprobt. Foto: Marion Eckert
| Die Bergung eines verendeten Wildschweins wurde praxisnah geprobt. Foto: Marion Eckert

Es hatte ein bisschen was von "Tatort". Rot-weiße Absperrbänder mitten im Wald in der Nähe von Schildeck . Zwei Männer in weißen Schutzanzügen, mit Gummistiefeln und Schutzhandschuhen hantierten im Dickicht und zogen letztlich einen weißen Leichensack zum Fahrzeug. Doch es war glücklicherweise nur eine Übung, um für Fälle von Afrikanischer Schweinepest (ASP) gerüstet zu sein - und in dem Leichensack befand sich keine Leiche, sondern eine tote Wildsau. Bad Kissingens Veterinäramtsleiter Dr. Thomas Koy machte unumwunden deutlich, dass die Afrikanische Schweinepest immer näher rückt.

Archiv-Artikel
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