Elfershausen

Trotz der Maßnahmen: Deisselbach ist kaum zu bändigen

Der Deisselbach ist nach Niederschlägen trotz Abschürfungen am Böschungsrand wieder über die Ufer getreten.
Auch bei relativ geringen Niederschlagsmengen ist der Deisselbach trotz Regulierung kaum zu bändigen. Das Wasserwirtschaftsamt prüft derzeit eine aussichtsreiche Lösung.       -  Auch bei relativ geringen Niederschlagsmengen ist der Deisselbach trotz Regulierung kaum zu bändigen. Das Wasserwirtschaftsamt prüft derzeit eine aussichtsreiche Lösung.
Foto: Winfried Ehling | Auch bei relativ geringen Niederschlagsmengen ist der Deisselbach trotz Regulierung kaum zu bändigen. Das Wasserwirtschaftsamt prüft derzeit eine aussichtsreiche Lösung.

Mit einer breiten Informationspalette wartete Bürgermeister Johannes Krumm in der Ratssitzung auf, darunter die Bildung eines Arbeitskreises gegen die Stromtrasse P 43. Der Markt steht hier mit den betroffenen Gemeinden, den Bürgerinitiativen Schondra und Elfershausen sowie dem Bund Naturschutz in engem Kontakt. Dem Arbeitskreis gehören der Bürgermeister, Marcus Stockmann und Alexander Porkristl an, weitere Mitstreiter sind willkommen. Aktuell verständigten sich die Mitglieder auf die Anfertigung eines gemeinsamen Banners, um die Öffentlichkeit für das Thema zu sensibilisieren. Auf dem Banner sind neben einer Freileitungs­trasse auch Ortsbilder zu sehen. Der Bau der Wechselstromtrasse P 43 ist nur durch Erdverkabelung auf kurzen Abschnitten mit enormen Flächenverbrauch durch Umspann-Stationen möglich. Die betroffenen Gemeinden wollen die Politik zum Umdenken bewegen. Die Gemeinden wollen daher die Öffentlichkeit mit Flyern informieren und die regionalen Vertreter im Bundestag , Dorothee Bär , Sabine Dittmar , Manuela Rottmann und Anja Weisgerber in das Thema einbinden.

Der Antrag des Hammelburger Stadtrats Yannick Pfriem auf ein interkommunales Gewerbegebiet, für das der Markt die Fläche stellt und die Stadt die Erschließung übernimmt, ist vom Tisch. Nach Rücksprache mit Bürgermeisterkollege Armin Warmuth , lehnte Krumm das Vorhaben ab. "Ein so sensibles Thema in direkter Ortsnähe durch eine einseitige Erschließung der Stadt Hammelburg ist dem Bürger wohl schwer zu vermitteln", so der Elfershausener Rathausobere.

Wieder über Ufer getreten

Der Deisselbach ist nach Niederschlägen trotz Abschürfungen am Böschungsrand wieder über die Ufer getreten und schwemmte viel Unrat auf die Wiesen. Dies kann kein Dauerzustand sein. Krumm traf sich vor Ort mit den betroffenen Landwirten und dem Wasserwirtschaftsamt, das eine aussichtsreiche Lösung des Problems prüft.

Luftreinigungsanlagen in der Johannes-Petri-Schule sind überflüssig. Auf Anfragen von besorgten Eltern fand eine Sachverständigen-Prüfung über die Notwendigkeit einer solchen Anschaffung statt. Die Schulgebäude in Langendorf wie in Fuchsstadt sind mit Lüftungsanlagen ausgestattet, die für den nötigen Austausch sorgen. Auch das Arbeitsmedizinische Institut für Schulen bestätigte dies.

Bürger beklagten sich über vermehrten Lärm an den Brückenübergängen in Trimberg. Das Straßenbauamt Schweinfurt stellte fest, dass der erhöhte Lärmpegel durch Setzungen im Straßenbelag verursacht wird. Diese werden bei künftigen Reparaturen behoben.

Die Verwaltung des Marktes beteiligt sich an der Registrierung für Corona-Impfungen . Sie nimmt ab sofort Anrufe Impfwilliger entgegen, bittet jedoch, die vorgegebene Prioritätenfolge einzuhalten, nach der die über 80-Jährigen zuerst geimpft werden. Sie wurden bereits vom Landratsamt angeschrieben. Danach geht es mit den Bürgern über 70 Jahre weiter.

Der Info-Flyer zur Bedienungen der installierten Defibrillatoren wird derzeit an die Marktbürger verteilt. Die Feuerwehr Elfershausen ist im Besitz eines eigenen Defibrillators der über das Crowdfunding-Projekt der VR-Bank Bad Kissingen ermöglicht und erfolgreich beendet wurde. Die Spendensumme beträgt 4603 Euro, für die sich die Wehr bedankte.

Für den Umbau des Ärztehauses in Elfershausen übersandte das Amt für Ländliche Entwicklung den endgültigen Förderbescheid, der über die Maximalförderung von 142 800 Euro lautet. Jürgen Englerts Lob galt in diesem Zusammenhang der Verwaltung, namentlich Geschäftsleiter Elmar Schubert, der für dieses Projekt einen moderaten Weg fand.

Eine neue Kraft sucht der Gemeindebauhof für einen ausgeschiedenen Mitarbeiter. Dessen Aufgaben sind die Instandhaltung der Straßen, Gebäude und der Wasserversorgungsanlagen.

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