Maßbach

Verabschiedung der Räte

Gleich sieben Standesbeamte hat die Verwaltungsgemeinschaft Maßbach in Zukunft. Weitere Neuerungen und die Jahresrechnungen 2017 bis 2019 wurden verabschiedet.
Aus der Gemeinschaftsversammlung der Verwaltungsgemeinschaft Maßbach verabschiedete Matthias Klement (rechts) die bisherigen Mitglieder Werner Wenzel, Rudolf Berninger und Werner Heuchler (von links). Nicht dabei waren Egon Klöffel und Harald Klopf.  Foto: Dieter Britz       -  Aus der Gemeinschaftsversammlung der Verwaltungsgemeinschaft Maßbach verabschiedete Matthias Klement (rechts) die bisherigen Mitglieder Werner Wenzel, Rudolf Berninger und Werner Heuchler (von links). Nicht dabei waren Egon Klöffel und Harald Klopf.  Foto: Dieter Britz
| Aus der Gemeinschaftsversammlung der Verwaltungsgemeinschaft Maßbach verabschiedete Matthias Klement (rechts) die bisherigen Mitglieder Werner Wenzel, Rudolf Berninger und Werner Heuchler (von links).

Neue Standesbeamte und neue Rechnungsprüfer bestimmte die Gemeinschaftsversammlung der Verwaltungsgemeinschaft Maßbach in ihrer zweiten Sitzung, eine neue Geschäftsordnung gab sie sich auch. Daneben wurden ausgeschiedene Mitglieder des Gremiums verabschiedet und die Jahresrechnungen 2017 bis 2019 verabschiedet.

Sieben Standesbeamte hat in Zukunft die Verwaltungsgemeinschaft. Ihre Aufgabe beschränkt sich darauf, Hochzeitspaare zu trauen. Die Verwaltungsgemeinschaft hat seit einigen Monaten kein eigenes Standesamt mehr. Für alle Formalien ist das Standesamt in Münnerstadt zuständig, aber im Bereich der Verwaltungsgemeinschaft durften die drei Bürgermeister Trauungen vornehmen. Die Gemeinschaftsversammlung beschloss nun, dass aus Maßbach der 2. Bürgermeister Wolfgang Rützel und der 3. Bürgermeister Volker Röder sowie aus Thundorf der 2. Bürgermeister Jürgen Schleier das Ja-Wort von Hochzeitspaaren ebenfalls amtlich bestätigen dürfen. Die 2. Bürgermeisterin von Rannungen, Sibylle Büttner, war schon in der ersten Sitzung des Gremiums zur Standesbeamtin bestellt worden.

Kritik an zu hohen Ausgaben

Die Gemeinschaftsversammlung gab sich eine neue Geschäftsordnung . Sie unterscheidet sich von der bisherigen im Wesentlichen nur dadurch, dass die Einladungen auf elektronischem Weg erfolgen. Der Beschluss fiel einstimmig.

Ein neuer Rechnungsprüfungsausschuss wurde gewählt. Ihm gehören Volker Röder und Susanne Ziegler (Markt Maßbach ), Josef Holzheimer (Rannungen) und Sigrid Hotalig (Thundorf) an. Die Stellvertreter werden in der nächsten Sitzung benannt.

Der bisherige Ausschuss hatte im Februar die Jahresrechnungen für 2017 bis 2019 unter die Lupe genommen. Dabei war aufgefallen, dass im Haushalt 2017 für Zimmerausstattungen im Rathaus 1500 Euro eingeplant waren, ausgegeben wurden aber 7694 Euro. Die überplanmäßige Ausgabe war damals von der Versammlung nicht nachträglich genehmigt worden. Bürgermeister Matthias Klement erklärte dazu, dass bei genauerem Hinschauen statt einem gleich sechs Besucherstühle ("verschmutzt und in schlechtem Zustand") dringend ausgetauscht werden mussten. Gekauft wurden auch neue Arbeitsstühle für jeweils 663 Euro. "Das ist schon gewaltig, ein saftiger Preis", sagte Diethard Dittmar ( SPD ). Um 607 Euro wurden im Haushaltsjahr 2018 die Ausgaben für Ergänzungslieferungen und Fachzeitschriften überzogen. (14 107 statt 13 500 Euro). Diese Überschreitung wurde damit begründet, dass die Zahl der Ergänzungslieferungen unterschiedlich sei. Schließlich hieß es in dem Prüfungsbericht "den Gremiumsfeststellungen zufolge wurden immense Summen für Leasingverträge , Wartungsverträge und Buchbezüge ausgegeben. Es wäre zu prüfen, ob ein Kauf dieser Geräte und die von der Gemeinde in Auftrag gegebene Wartungen nicht günstiger wären. Ebenso verhält es sich mit den Buchbezügen, die heutzutage auch online eingesehen werden könnten". Dittmar empfahl "bei den Fachzeitschriften mal prüfen, wer die liest". Der geschäftsleitende Beamte Frank Mauer wusste aber "die paar Fachzeitschriften, die wir haben, werden auch gelesen". Der Fünfjahresvertrag für den Zentraldrucker der Verwaltung laufe nächstes Jahr aus und sei gekündigt worden. Neue Angebote seien schon eingeholt worden. Leasing habe Vorteile, "ich ruf an, der Monteur kommt sofort". Alle Mitglieder waren dafür.

Abschied von Mitgliedern

Jeweils sechs Jahre hatten der frühere stellvertretende Gemeinschaftsvorsitzende und Thundorfer Bürgermeister, Egon Klöffel , die ehemaligen Rannunger Gemeinderäte Rudolf Berninger und Harald Klopf, der frühere Maßbacher Marktgemeinderat Werner Heuchler und der frühere Thundorfer Gemeinderat Werner Wenzel dem Gremium angehört. Klement sprach ihnen für ihre engagierte Arbeit Dank und Anerkennung aus und überreichte Ehrenurkunden und Theaterkarten.

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