Hammelburg

Vertrauen bestimmt die Allianz

Mitglieder der Lenkungsgruppe "Fränkisches Saaletal" trafen sich zu ihrer ersten Sitzung nach der Kommunalwahl. Wichtigster Gewinn ist die Vertrauensbildung.
Die neuen Mitglieder sollen Impulse geben, die nicht mehr amtierenden Bürgermeister wurden verabschiedet (v. l.) Allianz-Manager Holger Becker, Vorsitzender Armin Warmuth, Mario Götz, Andreas Neder für Bürgermeister Rainer Morper, René Gerner, Peter Bergel, Johannes Krumm, Florian Atzmüller sowie Karlheinz Kickuth, Alfred Gündling, Peter Hart, Jürgen Karle, Gotthard Schlereth, Patricia Schießer und Elisabeth Reußner vom Amt für Ländliche Entwicklung.  Foto: Winfried Ehling       -  Die neuen Mitglieder sollen Impulse geben, die nicht mehr amtierenden Bürgermeister wurden verabschiedet (v. l.) Allianz-Manager Holger Becker, Vorsitzender Armin Warmuth, Mario Götz, Andreas Neder für Bürgermeister Rainer Morper, René Gerner, Peter Bergel, Johannes Krumm, Florian Atzmüller sowie Karlheinz Kickuth, Alfred Gündling, Peter Hart, Jürgen Karle, Gotthard Schlereth, Patricia Schießer und Elisabeth Reußner vom Amt für Ländliche Entwicklung.  Foto: Winfried Ehling
Die neuen Mitglieder sollen Impulse geben, die nicht mehr amtierenden Bürgermeister wurden verabschiedet (v. l.) Allianz-Manager Holger Becker, Vorsitzender Armin Warmuth, Mario Götz, Andreas Neder für Bürgermeister Rainer Morper, René Gerner, Peter Bergel, Johannes Krumm, Florian Atzmüller sowie Karlheinz Kickuth, Alfred Gündling, Peter Hart, Jürgen Karle, Gotthard Schlereth, Patricia Schießer und Elisabeth Reußner vom Amt für Ländliche Entwicklung. Foto: Winfried Ehling

Mit einer positiven Bilanz wartete die "Allianz Fränkisches Saaletal" in ihrer Lenkungsgruppen-Sitzung auf, in der Vorsitzender und Bürgermeister Armin Warmuth die neugewählten Amtskollegen im Sitzungssaal willkommen hieß und die ausscheidenden Mitglieder verabschiedete. Die Rathausoberen der angeschlossenen Gemeinden gehören von Amts wegen zur Lenkungsgruppe.

"Wichtig ist es auch einmal zu erfahren, was die Allianz macht denn wir haben einige Maßnahmen gemeinsam auf den Weg gebracht und zusammen mitgetragen", erinnerte Warmuth, der das Wort an Allianz-Manager Holger Becker für dessen Bericht weitergab. Der im Frühjahr 2015 gegründete Verein zählt demnach aktuell 28 000 Einwohner und umfasst rund 340 Quadratkilometer des südlichen Landkreises.

Die Allianz Fränkisches Saaletal ist in sechs Handlungsfeldern aktiv und finanziert ihre Projekte durch staatliche Förderung und Eigenmittel der Kommunen. Seit ihrer Gründung schlagen Ausgaben von rund 1,69 Millionen Euro zu Buche. Auf die Fördermittel entfallen ca. 953 000 Euro, die Eigenanteile belaufen sich etwa 744 000 Euro. Das Management des eingetragenen Vereins wird gefördert durch das Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Die Allianz ist zudem Mitglied im Projekt "Grüngitter".

Becker veranschaulichte das kommunale Netzwerk als Zahnräder, die ineinandergreifen und verbunden sind mit der Nachbar-Allianz, dem "Kissinger Bogen". Die interkommunale Zusammenarbeit betreffen beispielsweise den Tourismus, den Abwasserzweckverband, die Wasser-Allianz, die Öffentlichkeitsarbeit sowie das Marketing. Erreichte oder zu erreichende Ziele sind das Kernwegenetz, für das schon Mittel geflossen sind, der Initiativkreis Hausärzte im ländlichen Umfeld und die Innenentwicklung der Kommunen - bisher 90 Bewilligungen - für die 750 000 Euro zur Auszahlung stehen. Wichtigster Gewinn für die Allianz ist jedoch der Austausch und die Vertrauensbildung.

Vorsitzender Warmuth sah Optionsmöglichkeiten in den Kommunen. "Alle Gemeinden sollen profitieren", betonte er. Jede Maßnahme unterliege jedoch dem Abwägungsprozess ob die Gemeinde selbst anpackt oder aufwendig geförderte Projekte anwenden will. In der Verwaltungsabstimmung seien Erfolge dank einheitlichen Vorgehens gelungen, das sich bewährte. Ausdrücklich begrüßte der Vorsitzende die Aussage Beckers, in den Gemeindegremien vor Ort zu informieren.

Gemeinschaft "stark verbessert"

Gotthard Schlereth , mit Karlheinz Kickuth Vize-Vorsitzender der Allianz, beurteilte die Zusammenarbeit der Kommunen durch die Gemeinschaft als "stark verbessert". "Die Kommunen selbst sind die Multiplikatoren", betonte er mit dem Rat an die Mitglieder das bisher Geschaffene weiter zu bauen. Sein Dank galt flankierenden Institutionen für die Kooperation wie dem Naturpark, dem Biosphären-Reservat und - im Besonderen - dem Staatsministerium und dem Amt für Ländliche Entwicklung (ALE).

Dessen Repräsentantin, Elisabeth Reußner, übermittelte Ihren Dank an die "Gründerväter der Allianz", die ausscheidenden Bürgermeister. "Sie haben die ersten Schritte zur Umsetzung getan", so Reußner, die zu den gemeinschaftlichen Erfolgen gratulierte. Die neuen Bürgermeister bat sie die Arbeit fortzuführen, ihr neue Impulse zu geben und den Handlungs-Leitfaden von Zeit zu Zeit zu hinterfragen, etwa in der Form einer bald anstehenden Evaluation.

Anerkennung in Form eines kleinen Präsents für die ausscheidenden Mitglieder übergaben Warmuth und Becker an die Ex-Bürgermeister Karlheinz Kickuth (Elfershausen), Alfred Gündling (Ramsthal), Peter Hart (Fuchsstadt), Jürgen Karle (Wartmannsroth, Gotthard Schlereth (Oberthulba) und Patricia Schießer (Euerdorf). Thomas Hack (Aura), August Weingart (Sulzthal) und Armin Warmuth ( Hammelburg ) wurden als Bürgermeister wiedergewählt und bleiben Mitglieder im Gremium.

Auch die neuen Bürgermeister in der Lenkungsgruppe erhielten ein kleines "Antritts-Geschenk". Dies sind Mario Götz (Oberthulba), Vize-Bürgermeister Andreas Neder als Stellvertreter für Rainer Morper (Ramsthal), René Gerner (Fuchsstadt), Peter Bergel (Euerdorf), Johannes Krumm (Elfershausen) und Florian Atzmüller (Warthmannsroth).

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