Nüdlingen

Viel Abwechslung und Schatten auf dem Spielplatz in der Nüdlinger Friedenstraße

Die Gemeinde Nüdlingen erneuert jedes Jahr einen Spielplatz. IUnsere Tester sind von der Zusammenstellung begeistert.
Mia, Sina und ihr Vater Christoph  wohnen ganz in der Nähe des Spielplatzes in der Nüdlinger Friedenstraße. Deshalb kommen sie auch fast täglich dorthin. Ralf Ruppert
Mia, Sina und ihr Vater Christoph wohnen ganz in der Nähe des Spielplatzes in der Nüdlinger Friedenstraße. Deshalb kommen sie auch fast täglich dorthin. Ralf Ruppert
"Wir sind fast jeden Tag hier", berichtet Papa Christoph, der mit seinen Töchtern Mia und Sina gerade an den Wasser-Spieltischen in der Nüdlinger Friedenstraße spielt. Kein Wunder: Der Spielplatz ist komplett erneuert, sehr abwechslungsreich gestaltet und bietet für jedes Alter etwas. "Ich finde hier alles gut", sagt Tester David (9). Obwohl er sonst immer gleich nach Fußball-Toren Ausschau hält, scheint er sie hier nicht zu vermissen: Klettergerüst, Rutschen, Wippe, Karussell und vor allem die Wasserspiele lassen auch ohne Fußball keine Langeweile aufkommen. "Groß genug zum Fangen-Spielen" beschreibt Johann die frisch gemähte Fläche. Aber wegen der fehlenden Tore ziehen die drei Tester dann doch einen von fünf Sternen ab.

Auch der zweite Stern-Abzug ist knapp: "Kleinere Kinder können hier leicht runterfallen", überzeugt Elisabeth (11) schließlich die beiden Jungs, dass der Kletterturm sehr große Abstände in großer Höhe hat. Ansonsten kommt er aber richtig gut an: "Das Klettergerüst ist für etwas ältere Kinder super geeignet", lautet das Fazit des 13-jährigen Johann. Dass das zentrale Element für kleinere Kinder noch zu schwer ist, wird durch einen modernen und bunten Kleinkind-Bereich mit Mini-Rutsche, Tunnel und beweglichen Rollen ausgeglichen. "Das sieht alles sehr sicher aus und steht auch in der Nähe der Sitzgruppe", sagt Elisabeth zur Anordnung.
Höhepunkt des Spielplatzes ist aber gerade bei der aktuellen Hitze das Plätschern und Planschen. "Besonders toll finde ich hier die Wasser-Spieltische", sagt Elisabeth. Ein Rad simuliert eine Pumpe. Dass das Wasser offensichtlich aus einer ganz normalen Leitung kommt, interessiert die Kinder nicht: Da wird gedreht, was das Zeug hält, Wasser gestaut, im Schwall laufen lassen, bis der Sand zur Matsch-Grube wird. Die Wasser-Spieltische sind auch der Treffpunkt aller Kinder auf dem Spielplatz: Alle helfen mit, bauen mit, stauen mit und freuen sich.
Wichtig gerade in diesem Sommer: Sandplatz, Wasserspiel und Sitzgruppe sind mit einem Sonnensegel überspannt. "Ich find's gut, dass hier viel Schatten ist", lobt denn auch David das Konzept: Es gibt zwar etliche Bäume auf dem Spielplatz, die sind aber noch zu klein, um für genügend Schatten zu sorgen.
Bilanz: Die Tester finden den Spielplatz in der Friedenstraße rundum gelungen. Für die neuen Spielgeräte gibt es die volle Punktzahl. "Gut eingekauft", sind sich alle einig. Weil nicht nur frisch gemäht ist, sondern an Mülleimer gedacht wurde, gibt es auch bei der Sauberkeit die Höchst-Punktzahl. Die ein oder andere Kippe unter der Bank fällt nicht ins Gewicht.
23 von 25 Sternen, das freut auch den Nüdlinger Bürgermeister Harald Hofmann (CSU). "Wir haben 2016 beschlossen, dass wir jedes Jahr einen Spielplatz angehen", berichtet er. Als erstes sei Haard an der Reihe gewesen. 2017 wurde dann für rund 13 000 Euro der große Kletterturm in der Friedenstraße gebaut, heuer flossen weitere rund 30 000 Euro in Wippe, Schaukel, Karussell, Wasserspiel und mehr. "Auch unsere kleinen Bürgerinnen und Bürger freuen sich, wenn mal was neu gemacht wird", sagt Hofmann.


Alle Plätze aus den 1990er Jahren

Ein festes Konzept wie in Bad Kissingen gebe es für die Reihenfolge der Spielplätze nicht. "Wir schauen halt, wo viele Kinder wohnen", nennt der Bürgermeister als ein Kriterium. In den kommenden Jahren soll es nun Stück für Stück weiter gehen: "Wir haben in Nüdlingen noch drei weitere Spielplätze, die alle in den 1990er Jahren gebaut wurden", berichtet Harald Hofmann. Welcher als nächster erneuert wird und welche neuen Spielgeräte dabei zum Einsatz kommen, sei noch nicht entschieden. Schließlich gebe es auch immer wieder neue Trends und Anregungen: So wurde in der Friedenstraße der Sandkasten betoniert, weil eine Holz-Einfassung nach wenigen Jahren ausgetauscht werden muss.

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