Bad Brückenau

Von den Augen in die Seele

Ein wenig Licht ins Dunkel dieser Tage brachten Regina Schenk und Kirsten Zinn den Bewohnern von "Haus Waldenfels".
Vorweihnachtliche Bescherung: Sage und schreibe 150 selbstgebastelte Geschenkpäckchen übergaben Kirsten Zinn (links) und Heimseelsorgerin Regina Schenk (rechts) an Christine Schumm (3.v.l.) und Petra Hagendorn-Seidel für die Bewohner von 'Haus Waldenfels'. Foto: Hans-Peter Ehrenberger       -  Vorweihnachtliche Bescherung: Sage und schreibe 150 selbstgebastelte Geschenkpäckchen übergaben Kirsten Zinn (links) und Heimseelsorgerin Regina Schenk (rechts) an Christine Schumm (3.v.l.) und Petra Hagendorn-Seidel für die Bewohner von 'Haus Waldenfels'. Foto: Hans-Peter Ehrenberger
| Vorweihnachtliche Bescherung: Sage und schreibe 150 selbstgebastelte Geschenkpäckchen übergaben Kirsten Zinn (links) und Heimseelsorgerin Regina Schenk (rechts) an Christine Schumm (3.v.l.) und Petra Hagendorn-Seidel ...

Gerodas ("neue") Pfarrerin und die Dekanatsbeauftragte für Notfallseelsorge übergaben - Corona-bedingt im Außenbereich der Bad Brückenauer Senioreneinrichtung - 150 kleine Geschenk-Päckchen an die Betreuungskräfte Christine Schumm und Petra Hagendorn-Seidel. 60 Beutel mit leckeren Teesorten gab es für die "Waldenfels"-Mitarbeiter obendrein mit dazu.

"Von den Augen in die Seele", das ist Motto und Wunsch zugleich der von Zinn initiierten Beschenk-Aktion der Evangelischen Kirchengemeinde Bad Brückenau , über die sich freilich konfessionsübergreifend alle Seniorenheimbewohner freuen durften. Und falls die vorweihnachtliche Bescherung gut ankommen sollte, denkt die Prädikantin peu a peu an ähnliche, Jahreszeit-unabhängige Präsente für die drei anderen Brückenauer Altenheime .

"Ganz toll. Wie süß", lobten Schumm und Hagendorn-Seidel die Päckchen von Zinn, die in wochenlanger Feinarbeit mit viel Liebe zum Detail entstanden und mit Keksen , Schokolädchen und einem Holzplättchen mit dem Spruch "Schön, dass es dich gibt" befüllt sind. "Das wird unseren Bewohnern gewiss viel Freude bereiten und ein Lächeln ins Gesicht zaubern", so die beiden Betreuerinnen. Zinns Replik: "Niemand darf sich in diesen traurigen Tagen allein gelassen und verloren fühlen."

Respekt und Lob

Pfarrerin Schenk zollte Zinns Engagement großen Respekt und lobte explizit auch die Arbeit der Betreuungskräfte im "Waldenfels". Auf allen Ebenen würde hervorragende Arbeit geleistet, sagte die Heim-Seelsorgerin. Sei es in Form von Freizeit- und Unterhaltungsangeboten, bei Gymnastik, gemeinsamem Singen und Musizieren oder geistlichen Andachten zu Allerheiligen oder aktuell in der Adventszeit. "Zuletzt haben wir Kaffee wie früher gekocht und auch das Sich-Probieren an alten Spinnrädern mit Schafwolle ist sehr gut angekommen", so Schumm.

Die Bewohner kämen ins Reden, hätten Ablenkung und Ansprache, einer etwaig aufkommenden Niedergeschlagenheit in Corona- Zeiten würde vorgebeugt. Und die kleinen Päckchen von Kirsten Zinn werden diesbezüglich bestimmt noch ihren großen positiven Anteil dazu leisten. Hans-Peter Ehrenberger

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