Elfershausen

Wasser- und Abwassergebühren in Elfershausen steigen etwas

Abwasser-Baumaßnahmen wie beispielsweise in der Langendorfer Wirtsstraße  sind einer der Gründe für die Gebührenerhöhung.  Winfried Ehling       -  Abwasser-Baumaßnahmen wie beispielsweise in der Langendorfer Wirtsstraße  sind einer der Gründe für die Gebührenerhöhung.  Winfried Ehling
| Abwasser-Baumaßnahmen wie beispielsweise in der Langendorfer Wirtsstraße sind einer der Gründe für die Gebührenerhöhung. Winfried Ehling

Wasser- und Abwassergebühren steigen im Markt ab dem kommenden Jahr, allerdings nur ganz wenig. Kämmerer Andreas Mützel: "Im Vergleich mit den durchschnittlichen Preisen im Landkreis liegen wir immer noch günstig und in der unteren Hälfte." Beide Einrichtungen müssen sich selbst tragen.

Der von Mützel aufgelegten Gebührenkalkulation liegt ein dreijähriger Zeitraum bis Ende 2023 zugrunde. Im Zuge der Neu-Berechnungen ergibt sich beim Wasser der Preis von 1,25 Euro pro Kubikmeter. Dies sind 28 Cent mehr als bisher. Auch bei der Abwasserbeseitigung müssen die Bürger tiefer in die Tasche greifen. Der Kubikmeter Schmutzwasser schlägt mit 1,98 Euro zu Buche, 54 Cent mehr im Vergleich zu bisher. Die Niederschlagswassergebühr verringert sich um einen auf elf Cent.

Der Kämmerer begründete detailliert die künftigen Aufschläge, die zum Beispiel durch reduzierte Abwassermengen, steigende Betriebskosten beim Markt und der Anlage des Abwasserzweckverbands (AZV) und höheren Kalkulationskosten bei den Baugebieten "Trimberger Weg", der "Quellenstraße" und der Straßensanierungen in Langendorf anfallen. Die Verzinsung für die gemeindeeigenen Anlageteile und die anteiligen kalkulatorischen Kosten des Abwasserzweckverbands wurden von vier auf zwei Prozent halbiert. Der Rat stimmte den jeweiligen Beschlüssen gegen eine Stimme zu.

In seinem Antrag für 2021 errechnete der Kreis-Caritasverband eine Förderung in Höhe von 1.393,50 Euro, was 50 Cent pro Markteinwohner entspricht. Elfershausen gewährt seit Jahren einen Pauschalbetrag von 1000 Euro. Ursula Mützel stellte den Antrag, die errechnete Summe auszuzahlen, da die Caritas-Arbeit "viele versteckte Aufgaben beinhaltet, die kaum zu Tage treten". Dies lehnte das Gremium jedoch ab. Der Markt gibt die bisherige Pauschale.

Die Beschaffung eines "eigenen" Defibrillators schlug die Elfershausener Feuerwehr vor. Der "Defi" soll zusammen mit der Erste-Hilfe-Ausrüstung auf dem Fahrzeug verladen werden und ist als Präventionsmaßnahme für Feuerwehrdienstleistende - besonders im Einsatz - gedacht. Denn die führende Todesursache bei Feuerwehrleuten sind "kardiovaskuläre Ereignisse", die für fast die Hälfte der Todesfälle während des Dienstes verantwortlich sind, argumentiert die Wehr. Das Gerät kostet ohne Wandschrank rund 1500 Euro. Die Feuerwehr beantragte eine Kostenbeteiligung des Markts und die Übernahme der Wartungskosten.

Volker Partsch stellte einen Antrag auf die Beschaffung zur Sicherheit der Feuerwehrleute , Elmar Zier will zunächst eine Kostenfeststellung. Bürgermeister Johannes Krumm wies darauf hin, dass der Markt erst kürzlich sechs Defibrillatoren erstanden hat. Jürgen Englert schlug vor, das Gerät eventuell durch Spenden zu finanzieren. Der Rat solle das Anliegen zurückstellen, bis ein Spenden-Ergebnis vorliegt und dann entscheiden. Felix Geisels Antrag, die volle Summe zu übernehmen, scheiterte. Englerts Empfehlung wurde mehrheitlich angenommen, was Partsch zu dem Kommentar veranlasste: "Es ist traurig, dass der Markt seinen Pflichten nicht nachkommt".

Ohne Einwände passierten die Bauanträge . Dies sind der Abbruch einer Scheune und eines Nebengebäudes sowie die Ertüchtigung einer Grenzwand in der Schwarzen Gasse. Dieser Bauantrag erstreckt sich auf das anliegende Grundstück. Die Errichtung eines Doppelhauses mit zwei Garagen und zwei Stellplätzen in der Nähe der Schäfersiedlung benötigte mehrere Befreiungen von den Festsetzungen des Bebauungsplans , die gewährt wurden.

Unter dem Punkt Informationen gab der Bürgermeister folgendes bekannt: Der Zirkus Luna ist durch die Pandemie in finanzielle Schwierigkeiten geraten und versucht jetzt durch ein Angebot der Ferienbetreuung für Schüler wieder aus der Schieflage zu kommen, jedoch benötigt er hierfür einen öffentlichen Träger. Bürgermeister Krumm bot hier seine Unterstützung durch den Markt an.

Die Kalk- und Kultour-Wanderwege werden am Samstag, 17.10. um 9.30 Uhr in der Eschenbachhalle in Obereschenbach und am Sonntag, 18.10. ab 13 Uhr im "Schreinerschhaus" in Machtilshausen eröffnet.

Der Farbdruck für das Marktgemeindeblatt wird aus Kostengründen wieder auf Schwarzweißdruck umgestellt, lediglich für Sondernachrichtenblätter will der Bürgermeister auf eine farblichen Gestaltung nicht verzichten.

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