Kothen

Werberg bleibt doch Heimat

Jedes Jahr gibt es ein Treffen ehemaliger Dorfbewohner aus dem abgesiedelten Ort. Manche würden sofort wieder herziehen, wenn das ginge.
Wo die Schwestern Cornelia Sturm und Anneliese Bolte einst ihre Kindheit verbrachten, wachsen heute nur Gestrüpp und Brennnesseln. Vor ihrem geistigen Auge sehen sie noch Apfel- und Kirchbäume, den Stall und die Haselnusssträucher von einst.
Wo die Schwestern Cornelia Sturm und Anneliese Bolte einst ihre Kindheit verbrachten, wachsen heute nur Gestrüpp und Brennnesseln. Vor ihrem geistigen Auge sehen sie noch Apfel- und Kirchbäume, den Stall und die Haselnusssträucher von einst.
"Werberg bleibt Werberg, auch wenn keine Häuser mehr da stehen", sagt Anneliese Bolte voller Inbrunst und Überzeugung. Sie war aus Oldenburg angereist, um ihren Geburtsort wieder zu sehen. Obwohl sie ihn mit ihren Eltern und Geschwistern 1963 verlassen hatte, sind die Erinnerungen wach geblieben: "Es ist, als wäre es gestern, als ich dem Lehrer jeden Morgen eine Flasche warme Milch bringen musste - und deshalb zu spät zum Unterricht kam". Geschichten über Geschichten sprudeln aus ihr heraus über einen Ort, der seit über 50 Jahren Geschichte ist.
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