Oberelsbach

Wiesen, Wälder und Moore

Die neue Wanderausstellung "Naturparke in Bayern" ist bis Mitte März im Biosphärenzentrum "Haus der Langen Rhön" zu sehen. Die Tafeln zeigen die Schwerpunktthemen sowie die Gemeinsamkeiten über die unterschiedlichen Regionen hinweg.
Die Ausstellung'Naturparke in Bayern' führt in die Besonderheiten dieser  Vorbild-Landschaften ein und stellt gleichzeitig die Arbeit der 19  bayerischen Naturparke vor. Das Bild zeigt: (von links) Arjen de Wit den  Geschäftsführer des Naturparkverbands Bayern, Oberelsbachs Bürgermeisterin Birgit  Erb, Klaus Spitzl (Geschäftsführer Naturpark und Biosphärenreservat  Bayerische Rhön), Thorsten Raab (Leiter der hessischen Verwaltung des  Biosphärenreservats), Fachbetreuer des Infozentrums Micha...       -  Die Ausstellung'Naturparke in Bayern' führt in die Besonderheiten dieser  Vorbild-Landschaften ein und stellt gleichzeitig die Arbeit der 19  bayerischen Naturparke vor. Das Bild zeigt: (von links) Arjen de Wit den  Geschäftsführer des Naturparkverbands Bayern, Oberelsbachs Bürgermeisterin Birgit  Erb, Klaus Spitzl (Geschäftsführer Naturpark und Biosphärenreservat  Bayerische Rhön), Thorsten Raab (Leiter der hessischen Verwaltung des  Biosphärenreservats), Fachbetreuer des Infozentrums Michael Dohrmann und  der stellvertretende Rhön-Grabfelder Landrat Josef Demar. Foto: Marion Eckert
Die Ausstellung"Naturparke in Bayern" führt in die Besonderheiten dieser Vorbild-Landschaften ein und stellt gleichzeitig die Arbeit der 19 bayerischen Naturparke vor. Das Bild zeigt: (von links) Arjen de Wit den Geschäftsführer des Naturparkverbands Bayern, Oberelsbachs Bürgermeisterin Birgit Erb, Klaus Spitzl (Geschäftsführer Naturpark und Biosphärenreservat Bayerische Rhön), Thorsten Raab (Leiter der hessischen Verwaltung des Biosphärenreservats), Fachbetreuer des Infozentrums Michael Dohrmann und der stellvertretende Rhön-Grabfelder Landrat Josef Demar. Foto: Marion Eckert

Bayerns Naturparke machen ein Drittel der Landesfläche aus, und über 40 Landkreise sind Teil eines Naturparks . Aber was macht eine Landschaft zum Naturpark? Und was bedeutet es für eine Region, ein Naturpark zu sein? Diesen und vielen weiteren Fragen geht die neue Wanderausstellung  des Naturparkverbands Bayern nach. Bis Mitte März sind die Ausstellungstafeln im Biosphärenzentrum " Haus der Langen Rhön " zu sehen.

Die Tafeln stellen dabei nicht die einzelnen Naturparke mit ihren Besonderheiten vor, sondern sie sind thematisch aufgebaut und zeigen die Schwerpunktthemen sowie die Gemeinsamkeiten über die unterschiedlichen Regionen hinweg. Vorgestellt werden charakteristische Pflanzen und Tiere, vielfältige Lebens- und Erholungsräume, geologische Phänomene, aber auch menschliche Einflüsse, die diese einzigartigen Natur- und Kulturlandschaften prägen. Anhand konkreter Beispiele zeigt die Ausstellung auf, wie die Naturparkverwaltungen ihre Gebiete mit vielfältigen Maßnahmen erhalten, entwickeln und für jeden erlebbar machen.

Die geschwungenen Ausstellungswände laden zum Entdecken ein. Ein leicht bedienbarer Bildschirm hält ergänzende Informationen bereit und eine Karte, um die 19 bayerischen Naturparke zuordnen zu können. Sitzkissen, als Baumstämme und Steine gestaltet, laden zum Verweilen ein, um die großformatigen Bilder in Ruhe wirken zu lassen.

Lange Tradition des Naturparks

Klaus Spitzl , Geschäftsführer des Naturparks und Biosphärenreservats  Bayerische Rhön, freute sich zur Ausstellungseröffnung in Oberelsbach ,  Arjen de Wit, den Geschäftsführer des Naturparkverbands Bayern (Eichstätt), begrüßen zu können. Spitzl verwies auf die lange Tradition des Naturparks Bayerische Rhön, der nunmehr seit 53 Jahren - seit 1967 - besteht. Der Freistaat Bayern fördere Naturparke seit Beginn an, aber seit zwei Jahren ganz besonders durch Naturpark-Ranger und eine bessere finanzielle Ausstattung. "Naturparke haben im Wesentlichen zwei Funktionen, den Schutz der Landschaft und die Erholung in der Landschaft", fasste Spitzl zusammen. Er bezog sich auf die Anlage von Wanderwegen und Lehrpfaden, Besucherinformation und Besucherlenkung.

Schutzwürdigkeit der Landschaft

Der stellvertretende Rhön-Grabfelder Landrat Josef Demar zeigte sich von den umfassenden Informationen, die die Wanderausstellung biete, beeindruckt. Es sei wichtig, der Bevölkerung die Aufgaben und die Schutzwürdigkeit der Landschaft nahezubringen. So hofft Demar, dass auch Schulklassen die Möglichkeit annehmen, die Ausstellung zu besuchen. Oberelsbachs Bürgermeisterin Birgit Erb sprach von Pionierarbeit, die die Naturparke in der hessischen und bayerischen Rhön als Vorläufer zum Biosphärenreservat geleistet haben.

Arjen de Wit stellte die Ausstellung vor und sprach über die Ziele der Naturparke, eine Balance zwischen Mensch und Natur zu finden, und als Vorbildregionen Wege für eine zukunftsfähige Entwicklung aufzuzeigen. Dazu engagieren sich die Naturparkverwaltungen und ihre Partner in den Bereichen Naturschutz , Erholung und Tourismus, Bildung sowie nachhaltige Regionalentwicklung. Die Natur sei der größte Schatz eines Naturparks . Deshalb sei es seine wichtigste Aufgabe, diese Natur mit ihren Lebensräumen aktiv zu schützen, zu pflegen und zu entwickeln. Das schließt den Menschen jedoch nicht aus, ganz im Gegenteil. Der Mensch ist mit seiner Kultur und seinen Traditionen Teil dieser einzigartigen Landschaften.

Öffnungszeiten

Die Ausstellung wurde unter Federführung des Naturparkverband Bayern e.V. von den Naturparks gemeinsam vorbereitet. Unterstützt wurde das Projekt vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz. Zu besichtigen ist sie im Biosphärenzentrum Haus der Langen Rhön in Oberelsbach , täglich, 10 bis 16 Uhr, Dienstag Ruhetag.

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