Bad Brückenau

Wind, Sand und Sterne

Am Freitag, 6. März, stehen Isabelle Soulas, Marlis Neumann und Martin Spitzweck im Staatsbad auf der Bühne.

Im Rahmen der beliebten Kammermusikreihe "Zwischen-Spiele" stehen am Freitag, 6. März , Isabelle Soulas (Flöte), Marlis Neumann (Harfe) und Martin Spitzweck (Sprecher) mit ihrem gemeinsamen Programm "Wind, Sand und Sterne" im Lola Montez-Saal im Staatsbad auf der Bühne. Beginn ist um 19.30 Uhr.

Die Erstausgabe des zur literarischen Moderne zählenden Werkes "Wind, Sand und Sterne" (Originaltitel "Terre des Hommes") von Antoine de Saint-Exupéry erschien 1939. Der französische Schriftsteller setzt sich darin mit seinen eigenen Erlebnissen als Pilot auseinander und geht anhand erlebter Grenzsituationen der philosophischen Frage nach der Bestimmung des Menschen nach. Kernstück des Buches sind die Kapitel, die seine nordafrikanischen Wüstenüberflüge beschreiben, bis hin zu jenem schicksalhaften Flug 1935, bei dem er mangels Orientierung etwa 200 Kilometer westlich von Kairo in der Sahara notlandete und vor dem Verdursten durch Beduinen gerettet wurde.

Der Schauspieler Martin Spitzweck stellte für seine musikalische Lesung Texte aus diesem und anderen Büchern Saint-Exupérys zusammen, die ein Hohelied der Solidarität und der Menschlichkeit singen. Für die musikalische Komponente sorgen die BKO-Flötistin Isabelle Soulas und die Harfenistin Marlis Neumann mit folgenden Stücken französischer Provenienz: Claude Debussy : Bruyères Voiles, Erik Satie : Gnossienne Nr. 1 & Nr. 5, Pierre Octave Ferroud: Toan-Yan (für Flöte solo),

Alphonse Hasselmans: La Source (für Harfe solo) und Bernard Andrès: Algues, Jacques Ibert: Entr'Acte, Erik Satie : Le Fils des Étoiles, und Gabriel Fauré: Sicilienne op. 78 Après un rêve.

Die in Le Havre geborene Flötistin Isabelle Soulas studierte Flöte zunächst in ihrer Heimat Frankreich bei Jean-Christophe Falala und ab 1999 bei Michel Debost am Oberlin Conservatory of Music in den Vereinigten Staaten. Derzeit lebt sie in München als freie Orchestermusikerin und spielt zum Beispiel im Münchner Rundfunkorchester , an der Bayerischen Staatsoper oder bei der KlangVerwaltung München. Seit 2008 ist sie Mitglied im BKO.

Sieben Konzerte

Marlis Neumann, geboren in Kanada, studierte Harfe bei Taka Kling an der University of Victoria sowie bei Judy Loman in Toronto. Weitere Studien führten sie zu Helga Storck und Vicky Müller an die Musikhochschulen in München und Dresden. Als Solistin und Kammermusikerin trat sie unter anderem bei der Münchener Biennale , dem Musikfestival "Cantiere Internazionale d'Arte" in Montepulciano, dem Künstlerhaus Villa Concordia Bamberg oder der Bayerischen Akademie der Schönen Künste auf. Die Kooperation zwischen dem Bayerischen Kammerorchester und dem Bayerischen Staatsbad findet ihren Ausdruck unter anderem in der Kammermusikreihe "Zwischenspiele". Diese besteht aus sieben Konzerten, deren inhaltliche Gestaltung von Mitgliedern des Kammerorchesters und ihren Gästen verantwortet wird.

Der Eintritt - ab 19 Uhr - ist mit Gast-, Tages- oder Jahreskarte frei.

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