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Winkels: Der Friedhof ist modernisiert

Jetzt sind die oberen Gräber auch für gehbehinderte Menschen gut zu erreichen. Neu gibt es jetzt auch eine Pfandstation für Transportwagen und eine zusätzliche Wasserversorgung.
Oberbürgermeister Dirk Vogel (rechts) und Peter Borst vom Servicemanagement der Stadt Bad Kissingen begutachten den neuangelegten barrierefreien Weg zum oberen Bereich des Friedhofs Winkels. Foto: Mario Selzer       -  Oberbürgermeister Dirk Vogel (rechts) und Peter Borst vom Servicemanagement der Stadt Bad Kissingen begutachten den neuangelegten barrierefreien Weg zum oberen Bereich des Friedhofs Winkels. Foto: Mario Selzer
| Oberbürgermeister Dirk Vogel (rechts) und Peter Borst vom Servicemanagement der Stadt Bad Kissingen begutachten den neuangelegten barrierefreien Weg zum oberen Bereich des Friedhofs Winkels. Foto: Mario Selzer

Der Friedhof Winkels ist seit letzter Woche über den Nebeneingang wieder erreichbar. Die umfangreiche Modernisierung, die es jetzt vor allem gehbehinderten Menschen ermöglicht den oberen Bereich des Friedhofs zu erreichen, ist bis auf Restarbeiten abgeschlossen, teilt die Stadt Bad Kissingen mit.

"Nun sind alle Gräber auch für gehbehinderte Menschen erreichbar. Eine gute Nachricht für Winkels ", sagt Oberbürgermeister Dirk Vogel. Der umfangreiche Umbau dauerte fünf Monate. Die Rampe am Haupteingang wird noch asphaltiert. Bis zur Fertigstellung im Juni stehen noch Restarbeiten an.

Die steilen gekiesten Wege stellten Besucher, die nicht gut zu Fuß oder auf eine Gehhilfe angewiesen sind, bisher vor Probleme. Der Zutritt zur Anlage über das Haupttor wird als befestigter Weg angelegt. Er führt zur Aussegnungshalle, deren Vorplatz neu gestaltet wurde. Von dort erschließt eine breite gepflasterte Rampe den oberen Friedhofsteil. Dort ist bei dem Brunnen ein Podest entstanden, das etwa in der Mitte der neu angelegten Hauptsichtachse liegt. Die neue Sichtachse endet in einem kleinen Platz am Hochkreuz, das extra um einige Meter nach Südosten versetzt wurde.

Bisher führten lediglich vier sanierungsbedürftige Treppen in den hochgelegenen Friedhofsteil. Sie wurden im Zuge der Sanierung mit Muschelkalkblockstufen gestaltet und mit neuen Geländern ausgerüstet. Die Rasenfläche vor der Rampe soll für Urnenbeisetzungen genutzt werden. Die Urnen werden in den Rasen beigesetzt und die Namenschilder finden ihren Platz an der Stützmauer.

Die Stadt hat diese Umbaumaßnahmen genutzt, um zusätzlich die Wasserversorgung und Abwasserentsorgung zu modernisieren, einige Neupflanzungen anzulegen und eine Pfandstation für Transportwagen anzuschaffen, mit dem Friedhofsbesucher beispielsweise Geräte oder schwere Blumenschalen bis zum Grab transportieren können. "All das hätten wir nicht so reibungslos durchführen können, wenn wir nicht mit so vielen Grabbesitzern gut zusammengearbeitet hätten", sagt Peter Borst, der das Projekt geleitet hat. "Für den Umbau mussten einige Gräber abgebaut werden. Und Arbeiten an Grabstellen sind immer eine heikle Sache. Da hängen viele Emotionen dran. Ich kann mich nur nochmals für das Verständnis bei den Bürgern bedanken." Der Nebeneingang des Friedhofs ist bis Juni über einen Erdweg erreichbar, der bei Nässe aufweichen kann, so die Stadt . red

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